Interconti: Abriss frühestens 2015

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Die Tage des früheren Hotel Interconti sind gezählt. Die Alster-Skyline wird sich verändernFoto: Hanke, Grafik: Kühn

Bezirksamtsleiter Sevecke beglückwünscht Unternehmer Kühne zu Bau-Plänen

Rotherbaum. Wird das frühere Gebäude des Hotels Interconti an der Fontenay abgerissen? Zwei Hamburger Tageszeitungen vermeldeten einen Abriss bereits als sicher. Kühne Immobilia, der neue Eigentümer des nach Insolvenz leerstehenden Hotelbaus, kommentiert eine entsprechende Anfrage nicht.
„Derzeit werden verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten der Immobilie geprüft. Daher können keine Angaben gemacht werden“, vermeldet das Unternehmen von Milliardär Klaus-Michael Kühne dazu. Kühne, Chef des Logistik-Unternehmens Kühne & Nagel, möchte an der Fontenay ein Luxushotel der allerersten Kategorie bauen.

Glückwunsch zum Abriss

Das aber gehe nur mit einem Abriss des Gebäudes, meint Torsten Sevecke, der Leiter des zuständigen Bezirksamtes Eimsbüttel. „Es macht keinen Sinn, das Gebäude aus den 1970-er Jahren stehen zu lassen, wenn man dort ein Luxushotel eröffnen will. Das geht nur mit einem Neubau“, glaubt Sevecke, der sich über einen solche Entwicklung freuen würde: „Zu dem Abriss kann ich Michael Kühne nur beglückwünschen.“
Einen Abriss- und Bauantrag erwartet Sevecke allerdings
erst in rund zwei Jahren. „Diese Planung muss mit dem Oberbaudirektor abgesprochen werden. Das bedarf einer sehr umfassenden Planung. Das wird seine Zeit dauern“, erläutert Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke. Zuerst müsse ohnehin ein Architekten-Wettbewerb öffentlich ausgeschrieben werden.
So werden sich die Hamburger also an den Anblick des verwaisten weißen Riesen an Alsterufer und Fontenay erst einmal gewöhnen müssen. (ch)
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