„Kelle Skatepark“ fertig

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Am Loogeplatz wurde der „Kelle Skatepark“ auf einer Fläche von 780 Quadratmetern eröffnet. Skater können die Anlage kostenlos benutzen Foto: ch

Bis zu 60 Fahrer können den Beton-Parcours gleichzeitig nutzen

Von Christian Hanke
Eppendorf
Es ist geschafft! Der Skatepark zwischen Loogeplatz und U-Bahnhof Kellinghusenstraße ist fertiggestellt. Kürzlich wurde er von Bezirksamtsleiter Harald Rösler und dem ersten Vorsitzenden des Vereins Skarteboard e.V., Chris Graham, offiziell eröffnet. Ganz zünftig mit dem Durchschneiden eines roten Bandes. Skateboard e.V. hatte die Bauherrenschaft übernommen und ist damit der erste Skateboardverein, der dies für einen öffentlich zugänglichen Skatepark abgewickelt hat. Jugendliche Skater bevölkerten die neue, 780 Quadratmeter große Sakteranlage bereits während der Eröffnungszeremonie und hatten sichtlich Spaß dabei.
Harald Rösler erkundigte sich bei einem der Skater nach seinem fachlichen Urteil. Es fiel gut aus. Die Skateboardfahrer sind zufrieden mit dieser im innerstädtischen Bereich einmaligen Anlage, die die einzelnen Obstickles (Hindernisse) derart miteinander verbindet, dass die Skater beim Befahren aller Hindernisse keinen Fuß auf den Boden setzen müssen. Weil die Obstickles typischen Straßenhindernissen wie Bordsteinen, kleinen Rampen oder Handläufen nachempfunden sind und der vor Ort gegossene Beton „so glatt ist wie ein Babypopo“ ist, so Chris Graham, sprechen die Skater von einem sogenannten Flow-Street-Park.

Einzelspende über 300.000 Euro


Durch eine Anschubfinanzierung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord in Höhe von 20.000 Euro und großzügige Spenden, darunter allein eine Einzelspende über 300.000 Euro, konnte die neue Skaterbahn verwirklicht werden. Der Idee, hier eine Skaterbahn zu errichten, waren Nutzerkonflikte zwischen Skatern, Passanten und Geschäftsinhabern auf dem Marie-Jonas-Platz vorausgegangen. „Kelle Skatepark“ heißt die Anlage nach der Kurzform des nahegelegenen Holthusenbades an der Kellinghusenstraße.

Eintritt kostenlos


Der Eintritt ist kostenlos. Skateboard e.V. lässt die Anlage einmal in der Woche auf ihre Sicherheit hin prüfen und wird sich auch um die Skater kümmern. „Wir wollen ein Gemeinschaftsgefühl für die Anlage entwickeln, sodass die Nutzerinnen und Nutzer die Anlage auch ´mal fegen oder den Müll wegbringen. Wir werden auch dafür sorgen, dass zum Beispiel alkoholisierte Menschen die Anlage verlassen“, erzählt Chris Graham. Deshalb werden Mitglieder von Skateboard e.V. „unregelmäßig regelmäßig“ vor Ort sein. (ch)
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