„Kim möchte leben“

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Kim Seeger ist an Leukämie erkrankt Foto: privat

17-Jährige hat Leukämie. Eppendorfer planen Hilfsaktion

Von Christian Hanke
Eppendorf Kim Seeger ist ein 17-jähriger Teenager mit allen Hoffnungen und Wünschen dieses Alters. „Kim möchte leben“ steht auf Flyern, Plakaten und T-Shirts, die ihr Bruder Kai entworfen hat. Ob Kim leben kann, hängt von Knochenmarkspenden ab. Kim ist an Leukämie erkrankt und nur ein „genetischer Zwilling“ kann ihr helfen. Die Fahrschule Höpfner in der Tarpenbekstraße 62 wird helfen. Die Inhaber Ute und Bruno Höpfner wohnen in Groß Borstel und waren viele Jahre am Weg Beim Jäger Nachbarn der Familie Seeger, die 2010 nach Quickborn umgezogen ist. „Wir kennen Kim, seit sie ein Baby war“, erzählt Ute Höpfner. In Eppendorf ist sie zur Schule gegangen.

Am Sonntag, 1. Mai, werden die Höpfners Menschen, die sich als mögliche Knochemarkspender typisieren lassen wollen, kostenlos nach Henstedt-Ulzburg fahren. Bei der dortigen Freiwilligen Feuerwehr wird die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zwischen 11 und 16 Uhr Typisierungen vornehmen, um potentielle Knochenmarkspender zu finden. Kims drei Geschwister, zwei Brüder im Alter von 27 und 26 Jahren und eine jüngere Schwester (15) kommen leider nicht als Spender in Frage. Kim erkrankte schon im Alter von zehn Jahren an Knochenkrebs im Hüftbereich. Nach der Entfernung der Hüftpfanne und 29 Chemotherapien ging es ihr wieder besser. Kurz nach Ostern erhielt sie erneut die Diagnose Krebs.

„Sie hatte sich gerade ins Leben zurückgekämpft. Das war nicht einfach“, erzählt Ute Höpfner. Seitdem wird Kim Seeger im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) behandelt. „Einen Chemoblock hat sie schon hinter sich“, berichtet ihr Bruder Kai. Eine Rückenmarkpunktur, um zu sehen, ob die Tumorzellen sich zurückgebildet haben, folgt in dieser Woche. Neben der Typisierung am 1. Mai kann auch für Kim gespendet werden. Die DKMS ist eine gemeinnützige Institution und auf Spendengelder angewiesen. In der Fahrschule Höpfner steht eine Spendendose. Auch am nächsten Sonnabend, 23. April, gibt es beim TNT-Autotreffen im Gewerbepark Henstedt-Ulzburg die Möglichkeit, Kim zu unterstützen. Ab 21.30 Uhr gibt es Tombolalose, deren Erlös Kim Seeger zugute kommt.

Am 1. Mai hofft Kim mit Familie und allen Freunden, dass sich viele Menschen typisieren lassen möchten. Die Höpfners werden alle nach Henstedt-Ulzburg befördern und bitten Interessenten für bessere Planung um Anmeldung unter Telefon 57 00 99 66. „Wir fahren zur Not nonstop“, sagt Ute Höpfner. Einen Reisebus für 50 Personen hat Bruno Höpfner für alle Fälle noch in der Hinterhand.
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