Kleiner Tempel in Gefahr

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Graffittis und bröckelndes Mauerwerk machen dem Monopteros, dem kleinen Rundtempel im Hayns Park, zu schaffen Foto: Hanke

Bauwerk im Hayns Park bröckelt. Bezirksamt kann 200.000 Euro nicht aufbringen

Eppendorf Seit vielen Jahren bietet der Monopteros, das kleine Tempelchen im Hayns Park, keinen schönen Anblick. Beharrlich wird er mit Graffittis beschmiert.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord säubert und säubert, aber die Graffitti-Sprüher kommen immer wieder. Nun droht dem Tempel, den noch Senator Max Theodor Hayn (1809-1888) anlegte, dessen Garten der Park einmal war, ein weitaus ernsthafterer Schaden. Teile des Simses sind heruntergefallen. Auch an einer Säule bröckelt es. Der Monopteros ist bereits eingezäunt. Nach der ersten Einschätzung eines Gutachters betragen die Kosten für eine umfassende Sanierung 200.000 Euro. Ein Betrag, den das Bezirksamt Hamburg-Nord für diese Aufgabe nicht zur Verfügung hat. „Wir verhandeln mit dem Denkmalschutzamt und der Stiftung Denkmalpflege über eine Beteiligung an den Kosten“, erzählte Egbert Willing, der Leiter des Managements des öffentlichen Raumes in Hamburg-Nord, in der letzten Sitzung des Regionalauschusses Eppendorf/Winterhude. Die Stiftung Denkmalpflege
hat schon Hilfsbereitschaft signalisiert. Bleibt das Problem Graffitti. Das Bezirksamt ist ratlos und bittet Anwohner und Interessierte um Lösungsvorschläge. (ch)
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