Klinikum mit neuem Chef

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Professor Dr. Martin Zeitz wurde zum neuen Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums Eppendorf bestimmt. Foto: pi

UKE-Kuratorium bestimmte Professor Dr. Martin Zeitz aus Berlin

Von Christian Hanke
Eppendorf. Endlich! Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) hat einen neuen ärztlichen Direktor. Das Kuratorium des UKE hat Professor Dr. Martin Zeitz aus Berlin zum neuen UKE-Chef bestimmt. Profesor Zeitz wird sein neues Amt am 1. Oktober, genau ein Jahr nach dem Ausscheiden des letzten ärztlichen UKE-Direktors, Professor Dr. Jörg Debatin, übernehmen. Das Universitätsklinikum wird seitdem provisorisch von seinen Vorstandsmitgliedern geführt.
Martin Zeitz approbierte 1977, war mehrere Jahre Gastwissenschaftler in den USA und habililitierte 1989 an der Freien Universität Berlin. Er war unter anderem Klinikdirektor und Geschäftsführer an den Universitätskliniken des Saarlandes und ist derzeit Ärztlicher Leiter der Medizinischen Klinik I der Berliner Charité (Gastroentologie, Infektiologie und Rheumatologie). Zeitz war außerdem langjähriger Sprecher des Fachkollegiums Medizin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und 2008 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. Er ist Sprecher einer Klinischen Forschungsgruppe und des Sonderforschungsbereichs 633 der DFG, die sich mit Immunreaktionen des Gastrointestinaltraktes beschäftigt. Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt und der Präsident der Hamburger Universität, Professor Dieter Lenzen, zeigten sich über die Wahl von Zeitz begeistert. „Mit Professor Zeitz konnten wir eine hervorragend qualififizierte Persönlichkeit finden, die in der Lage ist, das Klinikum strategisch und wirtschaftlich voranzubringen“, sagte Dorothee Stapelfeldt. Er verbinde höchste ärztliche und wissenschaftliche Reputation mit ausgeprägten Managementfähigkeiten. Er habe mit Um- und Aufbauprozessen in unterschiedlichen politischen und kulturellen Zusammenhängen umfangreiche Erfahrungen sammeln können und zeichne sich durch eine ausgeprägte interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweise aus, so Stapelfeldt. „Professor Zeitz ist ein hervorragender Forscher, akademischer Lehrer und Arzt mit großen Leitungserfahrungen. Ich kenne und schätze ihn und seine Kompetenz seit seiner Berufung an die Freie Universität Berlin“, freute sich Professor Lenzen, der ebenfalls aus Berlin nach Hamburg kam.
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