Knappes Budget

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Ursula Preuhs und Herbert Krumm vom Seniorenbeirat Hamburg-Nord machen auf Gefahren für ältere Menschen aufmerksam – wie hier auf die Stolperfallen im Gehsteig Foto: Hanke

Bezirksamt fordert von Senatorin mehr Geld für Seniorenarbeit

Hamburg-Nord Die größtenteils ehrenamtlich getragene Seniorenarbeit im Bezirk Hamburg-Nord ist gefährdet. Der Seniorenbeirat Hamburg-Nord schlägt wiederholt Alarm (das Wochenblatt berichtete). Die Zuwendungen für die Seniorentreffs wurden seit zehn Jahren nicht angehoben, trotz steigender Miet- und Sachkosten. Es wird immer schwieriger, Kursleitungen für geringe Aufwandsentschädigungen zu verpflichten.

„Die Folge ist ein ständiger Rückgang der quantitativen und qualitativen Angebote der Offenen Seniorenarbeit“, resümiert Ursula Preuhs, die Vorsitzende des Seniorenbeirats Hamburg-Nord. Die Bezirksversammlung hatte daraufhin den Bezirksamtsleiter kürzlich in einem interfraktionellen Antrag aufgefordert, sich bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz für eine Aufstockung der Mittel für die bezirkliche Seniorenarbeit in Hamburg-Nord einzusetzen.
Dem ist Bezirksamtsleiter Harald Rösler nun nachgekommen. In seinem Schreiben an die für Belange der Senioren zuständige Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks weist Rösler darauf hin, dass der Ort der Seniorenarbeit gefährdet ist, „an dem soziale Kontakte hergestellt und gepflegt werden können, der nachbarschaftliche Beziehungen stärkt, an dem Bildung und Geselligkeit statfinden.“ Der Bezirksamtsleiter bittet im Schreiben um eine Erhöhung der derzeit vorgesehenen Mittel von 3000 Euro für die Seniorenarbeit in Hamburg-Nord im Haushalt 2017/2018. (ch)
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