Konzept gesucht

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Idyllisch gelegen, aber leider verwahrlost: Der Lattenkampplatz zwischen Alsterdorfer Straße und Lattenkamp Foto: Flüss

Lattenkampplatz könnte umgestaltet werden

Winterhude Der Lattenkampplatz zwischen Lattenkamp und Alsterdorfer Straße soll schöner werden. Das hat der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude schon im Vorjahr beschlossen. Bei einem Runden Tisch im Dezember 2014 trugen Winterhuder Institutionen, Initiativen und Bürger ihre Ideen zusammen. Passiert ist seither jedoch nichts. „Der Lattenkampplatz ist weiterhin verwahrlost und ein Schandfleck im nördlichen Winterhude“, heißt es im Antrag der CDU-Fraktion im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude von Ende September mit der Forderung, die „Neugestaltung des Lattenkampplatzes endlich anzupacken.“ Insbesondere zur zeitnahen Initiierung des Urban Gardenings wurde das Bezirksamt aufgerufen. Für diesen Wunsch der Teilnehmer des Runden Tisches „gibt es keine vorgeschriebenen Vorgaben. Entsprechende Konzeptvorschläge würde das Bezirksamt wohlwollend prüfen“, so Bezirksamtsleiter Harald Rösler. Anders als die Vorschläge, die Wertstoff-Container zu verlagern und den Lattenkampstieg für den Verkehr zu schließen. Diesen wurden nach Prüfung von Polizei, Stadtreinigung und Tiefbauabteilung Realisierungschancen abgesprochen.
Dass auf dem Lattenkampplatz in naher Zukunft Tomaten geerntet oder Kräutergärten angelegt werden, scheint nicht nur wegen der Jahreszeit unwahrscheinlich: „Zum Thema Urban Gardening am Lattenkampplatz gibt es bis jetzt keine Vorschläge von Anwohnern oder Vereinen, die der Fachbereich Stadtgrün auf Umsetzbarkeit prüfen könnte“, so Bezirksamtssprecherin Katja Glahn. „Das Bezirksamt wird auch weiterhin auf Kritik eingehen und wo möglich Abhilfe schaffen. Ohne tatkräftiges Engagement privater Initiativen wird es jedoch keine deutlich wahrnehmbare Entwicklung geben können.“
Rund 300 Euro pro Quadratmeter müssten für die Umgestaltung veranschlagt werden. „Geldmittel dafür sind grundsätzlich vorhanden. Hierüber würde die Bezirkspolitik zu gegebener Zeit entscheiden“, so Glahn. „Bevor wir über Geld reden, muss ein Konzept her, dass breite Zustimmung findet. Wir schlagen vor, dass ein Planungswettbewerb ausgeschrieben wird, an dem Winterhuder beteiligt werden. Dann bekommen wir konkrete Vorschläge auf den Tisch, die wir diskutieren können“, so Jenspeter Rosenfeldt (SPD), Vorsitzender des Winterhuder Bürgervereins. „Wir meinen, dass die Schließung des Lattenkampstiegs und die Verlagerung der Parkplätze möglich ist. Auch für eine gastronomische Nutzung, die auch kulturelle Aktivitäten unterstützt, sollte ein tragbarer Kompromiss möglich sein.“ (flü)
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