Laute Straßen führen durch Eppendorf und Winterhude

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Bis zu 50.400 Autos fahren täglich durch die Tarpenbekstraße und erzeugen Lautstärken bis zu 60 Dezibel Foto: Hanke

Insgesamt sind in Hamburg 144.000 Menschen von hohen Lärmwerten betroffen

Von Christian Hanke
Eppendorf/Winterhude
Zwei Straßen und ein Straßenzug aus Eppendorf und Winterhude zählen zu den 40 lautesten in Hamburg. Das ergibt sich aus einer Liste der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt anlässlich des Senatsbeschlusses eines neuen Förderprogramms für passiven Lärmschutz. Nach dem neuesten Beschluss können die Eigentümer von Häusern an Straßen mit Lärmwerten jenseits von 65 Dezibel (bisher 70) am Tag und von 55 Dezibel in der Nacht (bisher 60) Fördermittel beantragen. 65 bis 75 Prozent der Kosten für neue, schallschützende Fenster oder Rolläden übernimmt künftig die Stadt. In Eppendorf und Winterhude wurden an der Tarpenbekstraße zwischen Martinistraße bis Nedderfeld und am Straßenzug Winterhuder Marktplatz, Hudtwalcker- und Ludolfstraße zwischen Ohlsdorfer und Kellinghusenstraße bis zu 60 Dezibel gemessen, am Braamkamp teilweise sogar bis zu 65. Betroffen sind 378 Menschen an der Tarpenbekstraße, in der täglich 40.000 bis 50.400 Kraftfahrzeuge gezählt wurden und 226 an Winterhuder Marktplatz, Hudtwalcker- und Ludolfstraße (17.200 bis 42.500) sowie 277 (davon 5 bis 65 Dezibel) am Braamkamp (42.500 Kraftfahrzeuge). Insgesamt sind in Hamburg 144.000 Menschen von hohen Lärmwerten betroffen. 4,4 Millionen Euro hat der Senat jetzt für die Erweiterung des passiven Lärmschutzes zur Verfügung gestellt. Hauseigentümer können die Förderung bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank beantragen und sich auch beraten lassen.
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 28.08.2016 | 08:21  
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