Lebensmittel retten

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„Foodsharing ist ganz einfach“, sagt Lebensmittelretterin Annemarie Schwiebbe Foto: Haas

Foodsharing-Projekt sucht Mitstreiter

Winterhude Ein Kühlschrank, dazu Obst- und Gemüsekisten sowie eine Schubladenkommode befinden sich seit der vergangenen Woche im Hof des Goldbekhauses am Moorfurthweg. Der „Fairteiler“, geschützt unter dem Balkon der Kinderetage untergebracht, wurde mit einer Koch-Show feierlich eingeweiht: Um zu zeigen, wie schmackhaft sich „gerettete Lebensmittel“ zubereiten lassen.
Das Prinzip von Foodsharing funktioniere ganz einfach, erklärt „Foodsaverin“ Annemarie Schwiebbe: „Wer Lebensmittel übrig hat, bringt sie vorbei. Wer sie gerne essen möchte, kommt und holt sie ab. Alles ist kostenlos.“ Geber und Nehmer leisten so einen Beitrag gegen Wegwerf-Mentalität und Lebensmittelverschwendung. Schon zu Jahresanfang hatten Aktive von Foodsharing großes Interesse bei der Auftaktveranstaltung „Geht’s noch?“ im Goldbekhaus geweckt. Vier Künstlerinnen aus Ateliers um die Ecke betreuen künftig die Foodsharing-Station im Hof, die rund um die Uhr zugänglich ist. Jetzt müsse der neue „Fairteiler“ nur noch zum Leben erweckt werden: „Jeder kann mitmachen und Foodsaver werden“, sagt Annemarie Schiebbe. Abgegeben werden können Lebensmittel, deren Verbrauchsdatum nicht abgelaufen ist, über dem Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben. Leicht verderbliche Lebensmittel, wie Hackfleisch, Produkte aus Rohmilch und Speisen, die rohes Ei enthalten, sind bei Foodsharing aus hygienischen Gründen jedoch ausgeschlossen. (wh)

Weitere Infos: www.foodsharing.de. Der NDR sendet einen Bericht in N3, „naturnah“ am 24. November, 18.15 Uhr
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1 Kommentar
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Rainer Stelling aus St. Georg | 03.11.2015 | 13:42  
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