Licht im Tunnel

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Der Zugang zum U-Bahnhof Sengelmannstraße ist zurzeit schlecht ausgeleuchtet. Anwohnern fordern mehr Licht Foto: ho

Helfen Lampen gegen Attacken?

Alsterdorf/Ohlsdorf Die Zuwegung zum U-Bahnhof Sengelmannstraße soll besser ausgeleuchtet werden. Das versprach Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Nord, bei einem Ortstermin. Eltern hatten eine Woche zuvor ihre Sorge bei einem Termin mit Sozialsenator Detlef Scheele über minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (MuFl) geäußert (das Wochenblatt berichtete).

Kein Funknetz


Viele Kinder nutzen den Bahnhof für ihren Schulweg. Der Zugang zum U-Bahnhof sei aber schlecht ausgeleuchtet, es gebe Lücken im Mobilfunknetz in der Unterführung, wo zudem eine Videoüberwachung fehle, so die Eltern. Videokameras gibt es zwar auf den Bahnsteigen und im Bereich der Fahrkartenautomaten, aber nicht im recht dunklen und langen Tunnel. Dort seien Kinder und Jugendliche schon mehrfach von jungen Flüchtlingen angepöbelt und bedrängt worden. Auch Taschendiebstähle hatte es laut Polizei im Bahnhofsumfeld gegeben. Rösler sagte beim Ortstermin, zu dem rund 30 Eltern vor allem aus der Gartenstadt gekommen waren, dass eine Videoüberwachung im Tunnel wegen Datenschutzvorgaben schwierig umzusetzen sei, da es sich um einen öffentlichen Weg handelt. Er will jedoch die Beleuchtungssituation verbessern. So sollen vor allem am Maiglöckchenstieg die beiden vorhandenen Laternen mit helleren sogenannten Leuchtkronen ausgestattet werden.
Die vorhandenen sind veraltete Modelle und reichen im Dunkeln kaum, um den Weg sicher zu beleuchten. Im Zuge der Erneuerung will das Bezirksamt auch Mülleimer aufhängen, da viele Passanten entlang des Fußweges ihren Müll und Zigarettenkippen einfach wegwerfen. Das Problem des Funklochs will Harald Rösler mit dem HVV aufnehmen.
Demnächst soll auch die Paul-Stritter-Brücke – der Übergang von Feuerbergstraße zu Alsterdorfer Markt und Bugenhagenschule – besser ausgeleuchtet werden. (ho/wb)
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