Live für die Insel

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20 junge Künstler arbeiteten in der letzten Woche „live für die insel“ auf der Grünfläche Grindelallee, Ecke Beim Schlump. Foto: ch
Ein Bauwagen auf der Grünfläche zwischen Grindelallee, Beim Schlump, Bogenstraße. Drumherum vielerlei Gegenstände. Manche würden es Gerümpel nennen. Wurde die verkehrsumtoste Insel besetzt? Als neuer Standort für Bauwagenbewohner? Nein, 20 Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg, Polen und Israel betätigten sich eine Woche lang auf der Fläche, alles ganz legal, angefragt und genehmigt durch das Bezirksamt Eimsbüttel. „Wir wollen Barrieren abbauen. Es gibt zu viele Berührungsängste der Kunst gegenüber“, erläuterte Chris Lüers, einer der drei Organisatoren das Projekt mit Namen „live für die insel“. Lüers und seine zwei Mitstreiter Alicja Mazurkiewicz und Mateusz Lendzinski, man kannte sich durch Schule, Studium und gemeinsames Arbeiten, hatten befreundete Künstler aus Hamburg, Polen und Israel eingeladen, eine Woche lang Kunst zu machen und ihre Künste zu zeigen. „Wir wollten zeigen, was alles in der Subkultur passiert und Leute einladen, uns dabei zuzuschauen“, erläuterte Chris Lüers. Am Wochenende wurde eine Bühne aufgebaut. Jetzt schlug die Stunde der Musiker. Auch spontane Auftritte waren möglich. Das sonnige Wetter trug dazu bei, dass die Insel am Grindel richtig gut besucht wurde. Die Chance standen also gut, um Berührungsängste abzubauen. (ch)
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