Martini 44: Neubau hinter alter Fassade

Anzeige
Legten den Grundstein: Axel Horn (Vorstand Bauverein der Elbgemeinden), Bezirksamtsleiter Harald Rösler, Senatorin Dorothee Stapelfeldt und Michael Wolf (Vorstand Bauverein der Elbgemeinden) (v.l.) Foto: Hanke
Hamburg: Martinistraße 44 |

Grundsteinlegung in Eppendorf auf dem Grundstück des früheren Krankenhauses Bethanien

Von Christian Hanke
Eppendorf
Der Grundstein ist gelegt. Endlich beginnt der Hochbau des Gemeinschaftsprojekts Martini 44 hinter der denkmalgeschützten Fassade des früheren Krankenhauses Bethanien (Wochenblatt berichtete). Dessen Abbruch und die schwierige Sicherung der Fassade hatten den Bau um rund ein Jahr verzögert. Nun konnten die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dorothee Stapelfeldt, und der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Harald Rösler, eine Kupferröhre mit Zeitungen, einer Pressemitteilung und Geld einmauern, assistiert von Axel Horn und Michael Wolf, den Vorständen des Bauvereins der Elbgemeinden, der Martini 44 baut.

„Vorbildliches Stück Hamburg“


Als ein „vorbildliches Stück Hamburg“ bezeichnete Dorothee Stapelfeldt das Projekt Martini 44. Ein Zentrum für Kultur, Gesundheit und Soziales mit 90 Genossenschaftswohnungen soll es werden. „Dieses Projekt ist ein echter Glücksfall. Wahrscheinlich ist die Nutzermischung an diesem Standort mindestens für Hamburg einmalig“, sagte Harald Rösler in seinem Grußwort. Zu den 90 Wohnungen, darunter 24 der Baugemeinschaft Martinis für eher ältere Menschen, gesellen sich die Sozialstation Eppendorf/Hoheluft und die Beratungsstelle für ältere Menschen und ihre Angehörigen der Hamburgischen Brücke, die eine Tagespflege und eine ambulant betreute Wohn-Pflegemeinschaft einrichten werden, das Kulturhaus und das Stadtteilarchiv Eppendorf sowie ein Quartiersbüro für den Verein Martini ErLeben, der schließlich das Konzept für Martini 44 initiiert und erarbeitet hat.

Bauzeit bis Ende 2018


Für die neue Nutzung wurde das Grundstück im Rahmen einer so genannten Konzeptausschreibung durch die Stadt Hamburg angeboten. Die Gebote wurden zu 70 Prozent nach dem Inhalt des Konzepts gewichtet und nur zu 30 Prozent nach dem Kaufpreis. Martini 44 (Kosten: 26 Millionen Euro) soll im vierten Quartal 2018 fertiggestellt sein.

Lesen Sie auch: Markante Fassade bleibt
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige