Mit Jobs integrieren helfen

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Rainer Schulz, Geschäftsführer Hamburger Institut für berufliche Bildung, Bürgermeister Olaf Scholz und Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer, mit zwei Auszubildenden des Projekts Foto: Handwerkskammer

Erste Stellenbörse für Flüchtlinge und Unternehmer

Hamburg Gebraucht werden, in die Gesellschaft integriert sein, eine Aufgabe haben. Grundbedürfnisse, die alle Menschen teilen. Für Flüchtlinge und Asylsuchende ist es besonders schwer, diese Ziele zu erreichen. Denn der einfachste Weg dorthin liegt meist in der Arbeit – die sie oft vergeblich suchen. Handwerkskammer und Senat haben daher die Initiative „Flüchtlinge in Handwerksausbildung“ gegründet. Jetzt machen 30 Menschen aus Syrien, Pakistan, Eritrea und weiteren Ländern eine Lehre.
Auch die private Wirtschaft vermittelt mit einer kostenlosen Online-Stellenbörse erstmals ab sofort Kontakte zwischen Arbeitgebern und Flüchtlingen, die ihren Fähigkeiten entsprechende Jobs suchen. Für die Initiatoren, die mit ihrem Onlineportal eigentlich auf Schüler, Studenten, Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger spezialisiert sind, ist „refugees can!“ ein Herzensprojekt. Denn es soll die Integration gerade von Asylsuchenden in die Arbeitswelt vereinfachen.
Nach Auffassung der Macher können dabei beide Seite nur gewinnen: Die Unternehmer bekommen zum Teil sehr gut ausgebildete Kräfte. Die Arbeitnehmer können schneller für den eigenen Lebensunterhalt aufkommen. Voraussetzung muss sein, dass der Aufenthaltsstatus geklärt ist. Auch darüber gibt es auf der Internetseite Informationen sowohl für die Unternehmen als auch interessierte Arbeitsuchende. (wb)

Kontakt über www.campusanzeigen.net oder Telefon: 040/284 094 21
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Rainer Stelling aus St. Georg | 03.11.2015 | 13:18  
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