Nach Feuer: Wiederaufbau der Hamburger Kate?

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Die BUND-Aktiven vor den verkohlten Trümmern des abgebrannten Häuschen im Kellingshusenspark Foto: Hanke
Hamburg. Der Schock steht ihnen noch ins Gesicht geschrieben. Auch Tage nach der Katastrophe können die Mitarbeiter des BUND, Bund für Umwelt und Natur Deutschland, es nicht fassen. Das von ihnen für Kurse, Seminare und Sitzungen der Jugendorganisation genutzte Reetdachhaus im Kellinghusenspark ist abgebrannt. Am letzten Dienstagmorgen brannte es bis auf die Grundmauern nieder. Nichts ist geblieben. Alle Materialien und Arbeiten von Kindern und Jugendlichen, die hier Phänomene und Gesetzmäßigkeiten der Natur kennen lernten, sind vernichtet. Ein technischer Defekt wird als Ursache vermutet. Brandstiftung hat die Feuerwehr inzwischen ausgeschlossen. „Wir müssen uns erst einmal sortieren“, erzählt Katrin Mehrer, die Leiterin des BUND-Häuschens Eppendorf. Erst einmal sind alle Kurse abgesagt worden. Noch weiß niemand, ob das Haus wieder aufgebaut wird und wo die hier abgesagten Kurse stattfinden werden. „Wir hoffen, dass das Haus wieder aufgebaut wird. Es ist ein Juwel in Eppendorf“, sagt Katrin Mehrer. Auch die Eppendorfer sind geschockt. Viele haben dem BUND schon Unterstützung und Hilfe signalisiert. „Leute standen wie versteinert davor“, erzählt Katrin Mehrer. Jetzt stehen Gespräche mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord an. Die Regionalverwalung muss entscheiden, ob ein Wiederaufbau finanziell zu vertreten ist. (ch)
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