Neue Mensa für Stadtteilschule

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Der beachtliche Bau hat rund 3,3 Millionen Euro gekostet Foto: Hanke

Stadt investierte 3,3 Millionen Euro für Bau mit knapp 300 Plätzen

Eppendorf Endlich können die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Eppendorf ohne Improvisationen ihr Mittagessen einnehmen. Jetzt hat die Schule ein Restaurant. Es wurde kürzlich auf dem Schulgelände in einem neuen Gebäude nahe der Martinistraße eröffnet.
Auf einer Gesamtfläche von 779 Quadratmetern hat Architekt Martin Reichardt ein stark verglastes, luftig wirkendes Gebäude hingesetzt, in dem 294 Hungrige bequem ihre Mahlzeiten einnehmen können, das aber auch für Veranstaltungen und Feiern genutzt werden kann. „Das Gebäude öffnet sich zu den Bäumen und zum Spielplatz, um eine Verbindung von Innen und Außen zu schaffen“, erläuterte Reichardt bei der Eröffnung des Restaurants. An dieser Seite zur begrünten Schulgrenze an der Martinistraße hin erheben sich große Glasfassaden schwungvoll zur einer spitzen Ecke. Die Decke besteht aus segelartigen Stücken, die schallschluckend konstruiert wurden und daher keine Echos zulassen. Geschirrgeklapper wird auf ein Minimum reduziert. Über der Decke befindet sich außerdem eine Abluftvorrichtung. Zwischen den Deckensegeln gelangt Abluft ins Freie. Durch Fensterklappen strömt frische Luft nach.
Zweieinhalb Jahre sind seit der ersten Planung für das Restaurant vergangen. „Wir haben den Bau zweimal beantragt. Beim zweiten Mal hat´s geklappt“, freut sich Schulleiter Peter Heine. Es wurde ein Architektenwettbewerb ausgelobt. Die Schule durfte mitplanen. „Es war eine Art Pilotprojekt. Am Ende lagen drei Entwürfe vor“, berichtete Peter Heine. Die Stadtteilschule profitierte von einem 20-Milliarden-Topf der Stadt Hamburg für den Ausbau der Ganztagsschulen. Zehn Monate wurde am Ende für 3,3 Millionen Euro gebaut. (ch)
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