Neue Mietwohnungen in Winterhude

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Im Spätherbst wird das Wohngebäude an der Gertigstraße fertig sein. Es entstehen 14 Premium-Mietwohnungen mit stolzen Preisen Foto: Adolf Weber Management

Premium-Bau an der Gertigstraße fast bezugsfertig. Miete reicht von 800 bis 3.000 Euro

Von Christian Hanke
Winterhude
Das Neubauprojekt an der Gertigstraße zwischen Geibelstraße und Knickweg steht kurz vor der Vollendung. Im Spätherbst sollen die 14 Premium-Mietwohnungen in dem fünfgeschossigen Eckgebäude auf einem Grundstück, auf dem vorher in Form einer erdgeschossigen Laden- und Gastrozeile immer noch Kriegsfolgen zu sehen waren, fertiggestellt sein. Hier kann man künftig komfortabel, im lichtdurchfluteten Wohnraum „mit einem Touch Luxus und HighTech“, so der Anbieter, auf Naturstein- und Echtholz-Parkettböden mit integrierter Fußbodenheizung leben. Das hat aber auch seinen Preis. Die Ein-Zimmer-Wohnungen von 24,87 bis 35,85 Quadratmetern kosten mit Nebenkosten im Monat 560 bis 790 Euro. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen (36,79 bis 72,61 Quadratmeter) 820 bis 1.598 Euro. Wer im 4. und 5. Obergeschoss auf 137,62 Quadratmetern wohnen möchte, zahlt 3.069 Euro warm. „Ich verstehe diese Preise nicht. Vor zehn Jahren waren die Wohnungen hier noch nicht so teuer“, kommentiert Bernd Kroll, Vorsitzender der Initiative „Unser Winterhude“ und CDU-Bezirksabgeordneter, das Angebot. Doch der Markt gibt diese Preise her. Die Hansa-Suites Gertigstraße, so der Name der neuen Wohnungen, sind in Winterhude kein Einzelfall. Kroll kennt ähnliche Preise in Neubauten der vergangenen Jahre. „Besonders die Gegend rund um den Mühlkamp ist sehr begehrt“, berichtet der Winterhude-Kenner. Viele Menschen wollten hier wohnen und zahlten freiwllig mehr, um sich gegen andere Interessenten durchzusetzen. Bernd Kroll weiß von einigen Fällen dieser Art zu berichten. Was ihn freut: In jüngster Zeit kommen immer mehr Familien mit Kindern nach Winterhude. „Die Spielplätze haben sich deutlich gefüllt“, erzählt er. Jenspeter Rosenfeldt, Vorsitzender des Winterhuder Bürgervereins und SPD-Bürgerschaftsabgeordneter, bestätigt Winterhudes Beliebtheit: „Winterhude ist einer der nachgefragsten Stadtteile Hamburgs.“ Er findet zwar: „Wir brauchen auch eine soziale Durchmischung“, muss aber zugeben, dass die Chancen dafür realtiv schlecht sind. „Wir haben zu wenig Fläche, die man bebauen kann“, so Rosenfeldt. Das sei eben, so der SPD-Politiker, der Nachteil eines „hochattraktiven“ Stadtteils.
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