Neue U5-Stationen in Hamburg geplant

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In der City Nord und in Barmbek sollen vier neue U-Bahnstationen für die U5 gebaut werden: New-York-Ring, Sengelmannstraße, Rübenkamp und Hartzloh Skizze: Hochbahn

Hochbahn will Bürger beteiligen: Auftaktveranstaltung für die City Nord am 28. September am Alsterdorfer Markt 18.

City Nord Es ist ein Jahrhundertprojekt – und es nimmt langsam konkrete Formen an. Die Hochbahn präsentierte im Frühsommer eine Machbarkeitsuntersuchung für die U5. Die neue U-Bahnlinie verspricht im ersten Bauabschnitt (U5 Ost) eine bessere Anbindung des Hamburger Nordostens an die Innenstadt. Auch wenn der Baubeginn frühestens 2021 erfolgen wird, sollen die Bürger schon jetzt in den Planungsprozess eingebunden werden. In der Machbarkeitsuntersuchung wurde bereits ein bevorzugter Verlauf für diese Teilstrecke ermittelt. Die Gestaltung der einzelnen Haltestellen wird derzeit noch in verschiedenen Varianten geprüft. Die geplante Trasse soll von Bramfeld kommend über die Haltestellen Rübenkamp, City-Nord und Hartzloh nach Winterhude geführt werden. Auf der 7,2 Kilometer langen ersten Teilstrecke sollen sechs neue Haltestellen errichtet werden, in der City Nord betrifft das die Sengelmannstraße und den New York Ring. Die Anbindung an das bestehende U-Bahnnetz ist über die Haltestelle Sengelmannstraße (U1) geplant. Eine Verbindung zur S-Bahn soll über die Haltestelle Rübenkamp (S1) erfolgen. Die U-Bahntrasse wird größtenteils unterirdisch verlaufen. Dennoch wird das Projekt erhebliche Auswirkungen auf die Stadtteile haben. Die Hochbahn setzt dabei auf Bürgerbeteiligung: Die Auftaktveranstaltung für die City Nord ist am Mittwoch, 28. September, 18 bis 20 Uhr in der „Alten Küche“ am Alsterdorfer Markt 18. Email-Kontakt für Fragen und Anregungen: u5-citynord@hochbahn.de (wb)

Info:


Wie die Hochbahn vermeldet, werden schon in den kommenden Tagen entlang der vorgesehenen U5-Bahn-Trasse die Bodenverhältnisse durch Probebohrungen näher untersucht. Die Ergebnisse sollen wichtige Erkenntnisse für die Vorentwurfsplanung liefern. Insbesondere für den Bau der Haltestellen, der in offener Bauweise erfolgen soll, muss die Baugrundzusammensetzung im Vorfeld analysiert werden, um Überraschungen zu vermeiden. Parallel zu den Bohrungen in Barmbek-Nord werden die entsprechenden Baugrunderkundungen auch in Bramfeld und Steilshoop sowie in der City Nord durchgeführt. Bis zu 40 Meter tief wird für die Baugrundaufschlüsse in den Hamburger Boden gebohrt. Pro Bohrstelle sind etwa drei bis vier Tage veranschlagt. In Barmbek-Nord beginnen die Bohrungen im Bereich Hartzloh am 6. Oktober, der Bereich Rübenkamp folgt in der zweiten Oktoberhälfte. Die Bohrungen finden – laut Hochbahn mit einigen Ausnahmen – tagsüber auf öffentlicher Fläche statt.

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