Neues Gemeindehaus von St. Peter eröffnet

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Jetzt steht es endlich: Das neue Gemeindehaus von St. Peter. Die Kirchenbüro-Mitarbeiter und Pastoren sind schon aus den provisorischen Containerbüros ausgezogen Foto: Haas

Noch fehlen 58.000 Euro für die Einrichtung. Gemeinde hofft auf Spenden

Groß Borstel. Das Containerdasein der St. Peter Gemeinde hat ein Ende. Das Gemeindehaus wurde jetzt - nach einjähriger Bauzeit – eröffnet. Unter großem Beifall erfolgte die Schlüsselübergabe von Architektin Almut Felsenstein. Petra Schwedt, zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderates, durchtrennte das rote Band. Nachdem sich die Planungen über sechs Jahre lang hingezogen hatten, wurde der Bau – wie berichtet – schließlich ermöglicht durch den Verkauf einer Fläche des kirchlichen Areals, auf dem jetzt Privatwohnungen entstehen. Zusätzlich kamen beachtliche Spenden aus der Gemeinde.
„Dienet einander, ein Jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat.“ Die Zeilen aus einem Petrus-Brief hatte Pastorin Anna Hinnrichs für ihre Predigt passgenau ausgewählt, und sie betonte, dass dieses neue Haus als eine Leistung der Gemeinde dem Miteinander im Stadtteil diene. Zugleich dankte sie auch den Nachbarn, die während der Bauzeit viel Lärm und Unruhe ertragen haben. Anna Hinnrichs vertritt den seit März erkrankten Pastor Jens-Uwe Jürgensen, der mit viel Kraft und Herzblut die Verwirklichung des Neubaus in Angriff genommen hatte.
„Wir haben wegen der Kosten auf den Keller und ein begrüntes Dach verzichtet. Was jetzt noch fehlt, schaffen wir durch Spenden“, hofft Petra Bäumer, die sich mit anderen Gemeindemitgliedern tatkräftig engagiert. „Für St. Peter hab‘ ich was übrig!“ Unter diesem Motto werde das Gemeindezentrum weiter gestaltet. Denn jetzt fehlen noch Einrichtungsgegenstände im Wert von rund 58.000 Euro: von Hockern für den Jugendraum über Sanitärgegenstände und Leuchten bis hin zu Kücheneinrichtungen, ebenso muss die Bepflanzung für die Gartenanlage angeschafft werden. Inzwischen können Pastorin Anna Hinnrichs und das Kirchenbüro im Erdgeschoss amtieren, während die Kindergartenleiterin und Jugenddiakon sich über ihre Büros im ersten Stock freuen. (wh)
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