Nistplätze für Falken in Hamburg

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Installierten Nistplätze im Turm der Markuskirche (v.l.): Dieter Reiter, Kirchenvorstand Dietrich Schiling und Pastor Martin Dülge Foto: wb

Pastor bietet Raum im Kirchturm

Hamburg. Turmfalken haben es gut in Hoheluft. Ganz oben im Turm der Markuskirche, in 26 Metern Höhe, können sie jetzt nisten. Zwei Nistkästen, 30 x 63 x 13 Zentimeter groß aus 28 Millimeter dickem Holz, hat Dieter Reiter, Gemeindemitglied von St. Markus, in wochenlanger Kleinarbeit angefertigt. Kürzlich war es soweit. Reiter, Pastor Martin Dülge und Kirchenvorstand Dietrich Schilling setzten sich Bauhelme auf und kletterten mit den Nistkisten vorsichtig die steile Treppe im Turm der Markuskirche in die Höhe. Oben angekommen wurden die Kästen vor dem mittleren der drei Fenster befestigt. Dieter Reiter hat vor den Kästen extra einen Vorsprung gebaut, auf dem die Falken „landen“ können.
Die Anregung für die Falkennistplätze kam von Dietrich Schillings Frau, die Mitglied im Naturschutzbund Deutschland ist. „Turmfalken finden immer weniger Nistplätze“, erzählt Dietrich Schilling. Und sie streben in die Städte, da die Lebensbedingungen in der freien Natur immer schlechter für sie werden. Im nächsten Frühjahr werden sie die neuen „Wohnungen“ im Turm von St. Markus sicher schnell entdecken. (ch)
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