Pakete für Obdachlose

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Auch Remy und Sofie (beide 11) packten Pakete für Obdachlose.Foto: Hanke

Gymnasium Eppendorf: Aktion „Hege Helping Hands“

Eppendorf. Großes Gewusel in der Mensa des Gymnasiums Eppendorf. Rote Weihnachtszipfelmützen allüberall. Etwa 60 Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen packten 230 Pakete für Obdachlose, die zwei Tage später an Vertreter einer Kirchengemeinde in St. Georg übergeben wurden. Seit zwei Jahren nehmen sich die Hege Helping Hands, die Initiative für soziale Projekte am Gymnasium Eppendorf, der Obdachlosen mit dieser Paketeaktion an, die von den Eltern maßgeblich unterstützt wird. „Als es vor zwei Jahren in einem sehr kalten Winter die ersten Toten unter den Obdachlosen gab, haben wir uns zu dieser Aktion entschlossen“, erzählt Lehrer Norbert Grote, der Gründer und Leiter der Hege Helping Hands. In diesem Jahr hat Sozialsenator Detlef Scheele die Schirmherrschaft für diese Aktion übernommen, weshalb er das Pakete packen selbst in Augenschein nahm. „Es ist gut, wenn man über den Tellerrand guckt und seinen Horizont erweitert. Wer in einem wohlhabenden Stadtteil wohnt und Menschen in Not in einem ganz anderen Stadtteil hilft, kann nur davon lernen“, lobte der Senator, der sich den Fragen von drei Schülerinnen stellte, die die Paketeaktion journalistisch begleiteten. So erfuhren die fleißigen Paketepackerinnen und -packer zum Beispiel, dass ehrenamtlich tätige Ärzte die Obdachlosen versorgen und einige der Wohnungslose es verlernt haben, in Betten zu schlafen. (ch)
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