Pfotify und andere Geräuschkulissen

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Diesmal über Musik

Hamburg Musik liegt in der Luft, wusste schon meine Lieblingssängerin Caterina Valente. Die großartige Chansonniere lebt heute im Alter von 85 Jahren übrigens in Paris, der Stadt der Liebe. In London, der Stadt, die sich gerade ins europäische Abseits gestellt hat, wurde kürzlich ein ganz besonderes Konzert gegeben. In der Luft lagen da Töne im Bereich von 64.000 Hertz, die ein eigens dafür entwickeltes E-Piano von sich gab. Warum das so wichtig ist? In dieser Hochfrequenz-Abteilung können wir Pfötler Musik wirklich hören, darunter, also in der Menschen-Abteilung bei 20.000 Hertz, interessiert uns das nicht so. In der Versuchsreihe lagen demzufolge Mitpfötler – männlich, weiblich, getigert, weiß, kas… – also auf jeden Fall ganz verschiedene – auf bequemen Polsterstühlen in einem Londoner Theater und lauschten der wahren Katzenmusik. Zu - ga - be, möchte man aus der Stadt der Elbphilhaarmonie rufen! Aber bitte mit Programmänderung: Die Mitpfötler bekamen die Backstreet Boys auf die Öhrchen. Ich bevorzuge Beethovens Fünfte, dirigiert von Herbert von Katzajan. Bemauncé soll in der Pop-Musik ganz weit vorne sein. Muss ich mal bei Pfotify suchen. Sie wissen schon, der Streaming-Dienst für alle Felle. Die Familie, die in meinem Haus wohnt, redet nur noch von Playlists und sucht spezielle Musikrichtungen. Klar ist jedenfalls, dass akustische Harmonien sich positiv auf den Seelenzustand auswirken. Vor allem klassische Musik gilt als wohltuend. Bei Starwinsky krieg‘ ich auf jeden Fall gleich Hunger. Ob allerdings das Gedröhne in Bayreuth die richtige Frequenz für Katzenöhrchen hat, möchte ich bezweifeln. Nur „Der liegende Holländer“ klingt verlockend, meint in entspannter Sommerhaltung, Euer Willi

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