Preis für jüdisches Rap-Video

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Sänger Benjamin Solowei mit dem Siegerpreis in der Sparte Video des Jewrovision 2016 Foto: Hanke

Grindel-Gemeinde gewinnt Jewrovision

Rotherbaum Riesenerfolg für 15 Jugendliche des Jugendzentrums Chasak der Jüdischen Gemeinde am Grindelhof! Zum ersten Mal gewannen sie für die Hamburger Gemeinde den seit 15 Jahren jährlich vergebenen Jewrovision Videopreis, der kürzlich in Mannheim vergeben wurde. Mit einem jüdischen Rap nach einem Song des Sängers Drake gingen sie der Frage nach „Was bedeutet jüdisch für mich?“ Unterhaltsam und frech gehen die Jugendlichen in dem Video „Hotline Bling“ dieser Frage nach. Souverän und äußerst telegen interpretiert Sänger Benjamin Solowei den von der Gruppe selbst geschriebenen Text.
Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Von Generation zu Generation“. So endet das Video mit der Absicht, die jüdischen Traditionen an die nächste Generation weiterzugeben. Über 50.000 Klicks auf Facebook hatte das dort einsehbare Video bereits deutschlandweit und sogar in Israel. Auf Youtube sind es 3.000. Benjamin Solowei wird mitunter auf der Straße auf das Video angesprochen. „So einen Erfolg hatten wir noch nie“, schwärmt der Leiter des Jugendzentrums, Gad Stauber. „In dem Video verarbeiten die Kinder und Jugendlichen ihre Fragen zum Jüdischsein. Sie wissen zwar, dass sie jüdisch sind, aber oft nicht, was das eigentlich bedeutet“, erläutert sein Stellvertreter Eyal Levinsky, der das Video mit den Jugendlichen konzipierte. (ch)

Weitere Infos: www.facebook.com/judischegemeinde.hamburg
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