Provisorisches Gemeindehaus

Anzeige
Barbara Eimers, die Gemeindesekretärin von St. Markus, freut sich über ihren neuen Arbeitsplatz in der Villa Löwenstraße 60.Foto: Hanke

St. Markus zog in die Löwenstraße

Hoheluft. „Ich bin schon gefunden worden“, freut sich Barbara Eimers, die Sekretärin im Kirchenbüro von St. Markus. Seit kurzer Zeit arbeitet sie im früheren Pastorat von St. Markus in der Löwenstraße 60. Weil das Gemeindehaus demnächst abgerissen und ein neues gebaut wird, ist die Verwaltung der Kirchengemeinde in die Löwenstraße 60 umgezogen, in zwei Stockwerke einer schönen alten Villa, die die Kirchengemeinde kürzlich gekauft hat. Der Verkauf eines anderen Pastorenhauses in der Hoheluftchaussee machte es möglich. Barbara Eimers freut sich sehr über ihren neuen Arbeitsplatz: „Der Raum ist schöner und größer“. Aber noch fehlen die Menschen. Das alte Gemeindehaus an der Heider Straße, nahe Eppendorfer Weg, steht mitten in Hoheluft in belebter Umgebung. „Es ist sehr ruhig hier. Es ergibt sich kein spontaner Plausch“, erzählt Barbara Eimers. Wer jetzt das provisorische Gemeindehaus aufsucht, hat ein ganz bestimmtes Anliegen. In die ruhige Löwenstraße geht man nur mit einem Ziel. „Mir fehlt der Blick auf die Kirche“, hat die Gemeindesekretärin ein weiteres Defizit ausgemacht. Insgesamt fühlen sich die Markus-Mitarbeiter im schönen Provisorium aber verständlicherweise sehr wohl. Erdgeschoss und 1. Stock der alten Villa bieten Platz in zehn Räumen auf über 240 Quadratmetern. Es fehlt allerdings ein großer Saal für Veranstaltungen. Der angebaute Konfirmandensaal fasst nur 30 Plätze. Für die Einrichtung musste nur ein Teppich neu angeschafft werden, für den neuen Jugendraum
im ersten Stock. „Das wird eine Höhle“, mutmaßt die Gemeindesekretärin. Zwei große Wannen werden für die Post benötigt, die tagtäglich von der alten St. Markusadresse, Heider Straße 1, ins neue Domizil, befördert werden muss. Der Umzug ist fast bewältigt. Einige Kartons stapeln sich noch im ersten Stock. „Mir stand der Umzug sehr bevor“, gesteht Barbara Eimers. Er vollzog sich in den Schulferien, als viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Urlaub weilten.
Zwei Jahre wird die St. Markuscrew wohl in ihrem schönen kleinen Ersatzdomizil bleiben müssen. Abriss und Neubau des Gemeindehauses haben sich verzögert, weil noch einige Gutachten vorgelegt werden müssen, bevor es losgeht. Mit dem Bau des neuen Gemeindezentrums, das in ein Wohnhaus mit 25 Wohnungen integriert wird, soll im Frühjahr 2013 begonnen werden. Erfreulich: alle Gruppen, die den alten Gemeindesaal regelmäßig nutzten, haben Ausweichquartiere gefunden. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige