Rad-Reporter auf der Martinistraße

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Radfahren in der Martinistraße ist oft mit Slalom zwischen Autos und Bussen verbunden Fotos: Hanke

Bezirkspolitik will Schutzstreifen für Martinistraße. Gefahr durch wucherndes Grün

Hamburg. Die Martinistraße zählt zu den viel befahrenen Straßen Eppendorfs und sie ist nicht die breiteste. Die Folge: hier drängeln sich Autos, Busse - und Radfahrer, die über keinen eigenen Fahrstreifen verfügen. Die meisten nutzen die Fahrbahn, einige den Fußweg. Das soll sich ändern. Der Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude hat kürzlich auf Antrag von SPD und Grünen mit deren Stimmen und denen der Linken beschlossen, Schutzstreifen für Radler oder Radfahrstreifen von der Fahrbahn abzumarkieren. Entsprechende Planungen soll das Bezirksamt Hamburg-Nord „abgestimmt auf die bekannten Busoptimierungsplanungen“ entwickeln und eine Kostenschätzung abgeben. Ein Antrag der CDU zum selben Thema wurde abgelehnt. Die Christdemokraten wollten sich noch nicht auf eine „Abmarkierung“ von Fahrradstreifen festlegen, sondern erst einmal abwarten, was das Bezirksamt entwickelt.

Radweg zugewuchert

Wer entlang der Breitenfelder Straße auf dem Radweg am Eppendorfer Park vorbeiradelt, muss höllisch aufpassen, dass er nicht mit Straßenbegleitgrün ins Gehege kommt, oder um auszuweichen auf der viel befahrenen Hauptverkehrsstraße landet, die Bestandteil des Rings 2 ist. An manchen Stellen wuchern die Gewächse weit in den Radweg hinein. Wer auf die Fahrbahn ausweichen möchte, macht sich sogar strafbar, denn hier gilt wie im ganzen Ring 2 die Radwegebenutzungspflicht. Auf Antrag der CDU hat der Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude daher das Bezirksamt Hamburg-Nord einstimmig aufgefordert, das Straßenbegleitgrün an diesen Stellen zurückzuschneiden und weitere notwendige Maßnahmen zu veranlassen. (ch)
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1 Kommentar
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Timo Baumann aus Winterhude | 15.07.2015 | 12:13  
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