Radstreifen kommt

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Die Planungswerkstatt hat sich auf eine umfassende Umgestaltung der Papenhuder Straße geeinigt Foto: Hanke

Initiativen und Politik sind sich über Umgestaltung einig

Winterhude/Uhlenhorst Es ist geschafft. Auf der Uhlenhorst haben Bürger und Kommunalpolitiker einen denkwürdigen Kompromiss zur Zukunft der Papenhuder Straße gefunden. Alle Fraktionen der Bezirksversammlung Hamburg-Nord begrüßten in der letzten Sitzung das Ergebnis der Workshops, in denen Bürger und Politiker gemeinsam diesen Kompromiss gefunden hatten. Folgende Punkte wurden vereinbart:
- die Zahl der Parkplätze bleibt erhalten
- acht Bäume werden gepflanzt
- es wird nur ein Radfahrstreifen auf der Fahrbahn stadteinwärts angelegt, stadtauswärts bleibt der Radweg (dadurch bleibt dort Schrägparken erhalten)
- Ladezonen können eingerichtet werden
- es bleibt bei Tempo 50
- Tempo 30 wird überprüft
Die Initiativen der Uhlenhorst freuen sich, dass sie hartnäckig geblieben und gegenüber der Politik nicht aufgegeben haben, die zum Teil andere Pläne hatte. „Unser Plan wird Realität. Klar, auch wir mussten Abstriche machen, aber es hat sich gezeigt, dass wir mit dem anhaltenden Druck durch unsere Arbeit die Politik in die Knie zwingen konnten“, resümiert Christoph Berndt von der Initiative Unsere Uhlenhorst. Auch die Handelskammer ist zufrieden. „Ausreichender Parkraum ist für Gewerbetreibende wegen des Kunden- und Lieferverkehrs ein entscheidender Standortfaktor“, sagt Ulrich Brehmer von der Kammer. (ch)
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1 Kommentar
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kai dirksen aus Eppendorf | 21.10.2015 | 13:48  
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