Renaturierung der Tarpenbek

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Mit Gummistiefeln und Schubkarren in der Tarpenbek: Zwölf Jugendliche der Stadtteilschule Winterhude haben die Denaturierung der Trapenbek verbessert Foto: Stadtteilschule Winterhude

Schüler aus Winterhude packen an für den Umweltschutz

Christian Hanke
Winterhude
Zwölf Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Winterhude haben sich drei Wochen lang um die Tarpenbek verdient gemacht. Im Rahmen eines Schulprojekts haben sie unter Anleitung ihres Lehrers Andreas Lampe die Renaturierung des kleinen Alster-Nebenflusses vorangetrieben. Weit weg von ihrer Schule im Oberlauf der Tarpenbek in Langenhorn. Da ist die Tarpenbek ein kleiner Bach, wie die alte Endung „bek“ = Bach ja auch besagt. „Wir haben die Tapenbek mit Kies und 100 Kilogramm schweren Findlingen angereichert. Dadurch erhalten viele Tiere Möglichkeiten, sich zu verstecken“, erzählt Andreas Lampe. Und fühlen sich wieder wohl in dem Gewässer. „Wir wollten vor allem erreichen, dass der Fluss für Fische wieder attraktiver wird“, fasst Lampe zusammen. Auch Holz haben die Schülerinnen und Schüler aus achter bis zehnter Klasse herbeigeschafft und in dem kleinen Bach platziert. Das bietet einigen Tieren die Möglichkeit, dort ihre Eier abzulegen. Für die Jugendlichen war es eine „Herausforderung“, so Lampe, die sie bestens bewältigt haben. Die Tiere der Tarpenbek werden sich freuen, und Artgenossen anlocken.
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