Riskante Kreuzung?

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Der Rad-Reporter Marco Dittmer Foto: wb

Radler in Sorge. Polizei wiegelt ab

Eppendorf Die Kreuzung Isekai Ecke Geffckenstraße ist für Radfahrer eine Gefahrenzone. Mitte Juni verunglückte eine 15-jährige Radfahrerin an der Stelle. Das Problem: Anwohner parken ihre Autos so nah an der Kreuzung, dass die Straße nur schwer einsehbar ist. „Man muss sowohl als Rad- als auch als Autofahrer aus dem Isekai sehr weit in die Kreuzung fahren, um den Verkehr in der Geffckenstraße zu sehen“, erläutert Anwohner Götz von Grone.
Von Grone kennt die Kreuzung aus Radler- und Autofahrersicht. Oft erschweren parkende Transporter, die sehr oft nördlich der Kreuzung in der Geffckenstraße parken, die Situation zusätzlich. Da die Geffckenstraße eine viel befahrene Verbindungsstraße vom U-Bahnhof Kellinghusenstraße in Richtung Harvestehude / Winterhude ist, werde hier oft sehr schnell gefahren.
Sowohl das Parken im Kreuzungsbereich als auch das Rasen wird aber von der Polizei kaum wahrgenommen. Denn die schaut hier nur selten vorbei. Aufgrund des „geringen Gefährdungspotenzials“ genießt die Kreuzung Isekai / Geffckenstraße „im Rahmen der personellen Möglichkeiten“ bei der Polizei „keine erhöhte Priorität“, heißt es dazu von der Polizei. Sie sieht auch keine besondere Gefahrenlage. Weder eine „prekäre Parksituation“ noch ein „übermäßig schnelles Fahren“ hat das Polizeikommissariat (PK) 23 im Bereich dieser Kreuzung feststellen können. (ch)

Der Rad-Reporter Marco Dittmer:
Hamburg soll Fahrrad-Stadt werden, kündigt der rot-grüne Senat an. Doch wie geht das überhaupt? Wie funktioniert das Zusammenleben mit Autofahrern und Fußgängern? Der neue Radreporter vom Wochenblatt, Marco Dittmer, testet nicht nur neue Radwege, auf seinem Rennrad berichtet er über alle Themen, die ihm auf seinen Touren durch Hamburg begegnen. Sie haben Anregungen, Wünsche oder Kritik? Dann mailen Sie ihm unter Radreporter@hamburger-wochenblatt.de
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