Runter vom alten Radweg!

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Wieder eine weiße Linie am Fahrbahnrand des Harvestehuder Weges: die Parkplätze auf der Fahrbahn werden zurückgebaut Foto: Hanke

Polizei kontrolliert im Alstervorland – offensichtlich mit zunehmendem Erfolg

Harvestehude Es tut sich so einiges entlang und im Umfeld der viel diskutierten Fahrradstraße im Harvestehuder Weg. In der vergangenen Woche wurde mit dem Rückbau der Parkplätze auf der Fahrbahn begonnen. Sie hatten immer wieder zu Beinahe-Kollisionen zwischen Autofahrern untereinander und zwischen Autos und Fahrrädern geführt. Und die Geschwindigkeiten der Autos auf der Fahrradstraße wurden kontrolliert. Hier wird viel zu schnell gefahren, ergab die erste Evaluation Anfang dieses Jahres der seit einem Jahr bestehenden Fahrradstraße. Doch an diesem Kontrolltag hielten sich die Autos ans vorgegebene Tempo. Nur fünf Fahrer wurden in zwei Stunden mit zu hoher Geschwindigkeit erwischt. Der Schnellste fuhr 48 Stundenkilometer. Außerdem kontrollierten Mitarbeiter des Bezirksamtes Eimsbüttel und Polizeibeamte der Fahrradstaffel den Fußweg am Alsterufer, der gern von Radfahrern genutzt wird, obwohl dies verboten ist – nicht erst seit Einführung der Fahrradstraße. „Wir haben hier immer schon kontrolliert, aber seit vier Wochen halten wir die Radler ganz regelmäßig einmal in der Woche an“, berichtet Thorsten Rösch vom Bezirksamt Eimsbüttel. Der Weg an der Außenalster ist eine Ausnahme. In Grünanlagen darf gewöhnlich mit dem Rad gefahren werden. Nur auf dem exponierten Weg an der Alster nicht. Seitdem es die Fahrradstraße gibt erst recht nicht, denn neben dieser neuen Trasse für Radler besteht unverändert der alte, parallel zum Harvestehuder Weg verlaufende Radweg. Ein neues Schild weist jetzt an allen Eingängen ins Alstervorland darauf hin, dass hier nicht Rad gefahren werden darf. Vielleicht zeigte es bereits Wirkung. Die Kontrolleure erwischten nur 13 Radler auf den Wegen im Alstervorland. Bei den bisherigen Kontrollen am Uferweg gingen den Beamten jeweils rund 40 Radler ins Netz. Den Falschradlern drohen Verwarngelder bis zu 35 Euro. (ch)
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