Schwieriges Nebeneinander

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Anwohner ärgern sich über eingeschränkt benutzbare Gehweg Foto: Flüß

Markthändler breiten sich aus, Anwohner sauer

Winterhude Der Goldbekmarkt zieht jeden Dienstag, Donnerstag und Sonnabend viele begeisterte Kunden ans Goldbekufer. Nun sorgt er bei einigen Anwohnern aber auch für Unmut. Die Gehwege würden von den Händlern teils zu sehr in Beschlag genommen und seien streckenweise nicht benutzbar, Kabel würden auf den Fußwegen verlegt und die Marktfläche nach Marktende nicht ausreichend gereinigt. „Die verbleibenden Gehwege werden immer enger und der Zeitungsstand ragt in nicht zulässiger Weise in den Luftraum über den Gehweg“, klagt Bernd Kroll von der Bürgerinitiative „Unser Mühlenkamp“, an den die Beschwerden herangetragen wurden.
Dem Bezirksamt Nord sind diese bereits bekannt: „Der Beschwerdeführer hat in fast allen Punkten recht“, so Pressesprecherin Katja Glahn. Da die Marktstände keine eigenen Stromquellen hätten, müssten sie Kabel zu den wenigen Stromkästen verlegen, wobei sich eine Nutzung des Gehweges nicht vermeiden ließe. „Die Händler sind angewiesen, die Laufflächen nicht einzuengen, was leider immer wieder passiert. Der Marktmeister vor Ort schreitet dann ein“, so Glahn. Auch die bessere Reinigung und Pflege von Marktfläche und angrenzende Hecken wurde bereits angewiesen: „Hierüber ist das Fachamt Verbraucherschutz bereits in Verhandlungen mit der Reinigungsfirma.“ Nach Ansicht des Bezirksamtes rage der Zeitungsstand jedoch nicht zu weit in den Luftraum über dem Gehweg: „Die Durchgangshöhe ist ausreichend. Dennoch wird der Stand demnächst geringfügig aufgebockt, damit auch große Menschen bequem passieren können“, verspricht Katja Glahn. „Für das zweite Quartal 2015 ist eine Besprechung mit allen Händlern des Wochenmarktes vorgesehen. Bei diesem Treffen wird auch die Notwendigkeit eines rücksichtsvollen Miteinander zwischen Markt und Nachbarschaft verdeutlicht.“ (flü)
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