Sporthallen-Name gesucht

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Die neue Dreifeldsporthalle an der Loogestraße wurde kürzlich eröffnet.Fotos: Hanke

Lange wurde gekämpft: Jetzt hat das Gymnasium Eppendorf seine Sporthalle

Eppendorf. Großer Jubel und viele Kinder und Jugendliche an der Loogestraße: Nach zweijähriger Bauzeit wurde kürzlich die neue Dreifeldsporthalle eingeweiht, die vor allem das Gymnasium Eppendorf und die Berufsschule an der Kellinghusenstraße nutzen werden. Ganz zünftig zerschnitten Maike Languth, die Leiterin des Gymnasiums Eppendorf und ihre Vorgängerin Brigitte Stölten, die sich jahrelang für den Bau der Sporthalle stark gemacht hatte, ein Band vor dem Eingang zur neuen Halle, die dann von den jubelnden Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Eppendorf „in Besitz“ genommen wurde. Die zweigeschossige knapp 60 mal 35,45 Meter große Halle mit einer Dreifeldfläche von 47,45 Metern Länge ist ein Stahlbetonskelettbau aus Verblendmauersteinen an der Nord- und Westfassade mit einem umlaufenden mehrfarbigen Band aus Profilbauglas am Erschließungsgang im Erdgeschoss. Sie ist barriefrei und verfügt über rollstuhlgerechte Umkleide-, Aufsichts- und WC-Räume.
Im Kreise der Schülerinnen und Schüler hielt Maike Languth die Eröffnungsrede, in der sie an den langen Kampf ihrer Vorgängerin Brigitte Stölten für eine eigene Sporthalle des Gymnasiums Eppendorf erinnerte. „Ich wünsche euch und unserer Schule viel Freude beim Sporttreiben, diese neue Halle stellt eine Bereicherung unserer Schulen dar“, sagte die Schulleiterin.

Dreifeldfläche

Die liegt in mehr Geräten, Feldern für Hand- und Fußball, Basketball, Hockey und Badminton, angenehmeren Bedingungen für den Sportunterricht als bisher und einer Kostenersparnis, weil bislang teilweise fremde, entlegene Hallen genutzt werden mussten. Ein Problem könnte die Instandhaltung der Halle werden. Außerdem fehlt noch ein Hallenbad. Wer die Halle außer den beiden Schulen am Nachmittag und Abend nutzen wird, ist noch nicht endgültig geklärt. Der Hamburger Hockey Verband hätte sie gern als Olympia Stützpunkt. Doch die Bezirkspolitik möchte Vereinen aus den umliegenden Stadtteilen den Zugang nicht verwehren. Der Winterhuder-Eppendorfer Turnverein (WET) hat sich schon zweimal beworben. Noch hat die neue Sporthalle übrigens keinen Namen. Ein erster Vorschlag: Gretel-Bergmann-Halle nach der deutschjüdischen Hochspringerin Gretel Bergmann, die die Nazi-Führung 1936 bei den Olympischen Spielen um den sicheren Sieg im Hochsprung brachte. (ch)
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