St. Markus ganz neu

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Die Gemeinderäume der St. Markuskirchengemeinde sind jetzt im Erdgeschoss eines fünfstöckigen Neubaus untergebracht Foto: ch

Gemeindehaus schon bezogen. Wohnungen vermietet

Hoheluft Große Freude in der St. Markuskirchengemeinde! Das neue Gemeindehaus ist gerade bezogen worden. Die offizielle Einweihung erfolgt zwar erst am ersten Advent, doch in allen Räumen des Neubaus wird bereits gearbeitet – und in vielen gewohnt. Denn an Stelle des alten Gemeindehauses aus den 1960er Jahren steht jetzt gegenüber der Kirche an der Heider Straße 1 ein fünfstöckiges Gebäude. Die Räume der Gemeinde befinden sich im Erdgeschoss. Darüber sind auf vier Etagen 25 Wohnungen in der Größe von 50 bis 111 Quadratmetern eingerichtet worden. Über die Mieten kann sich die Markusgemeinde, die wie viele andere Kirchengemeinden durch vermehrte Kirchenaustritte in Finanznot zu geraten drohte, nun wieder finanzieren. Nur durch Eigenmittel hat die Gemeinde den Neubau mit Hilfe eines Kredits gestemmt. Der Neubau mit heller, geschickt leicht geknickter Fassade passt sich in der Traufhöhe sowohl dem benachbarten Altbau Ecke Heider Straße / Eppendorfer Weg, alsauch dem neueren und niedrigeren Nachbarn in der Neumünsterschen Straße an. „Das war eine Auflage des Bezirksamtes Eimsbüttel“, erläutert Andreas Ott, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats von St. Markus. Das Gebäude hat zwei Eingänge, Heider Straße 1 und Neumünstersche Straße 5, und zwei Treppenhäuser. Die Gesamtwohnfläche beträgt 2.000 Quadratmeter. Acht Wohnungen sind im geförderten Wohnungsbau entstanden. Zwei Wohnungen wurden für Rollstuhlfahrer eingerichtet. Auch sonst wurden Hindernisse weitgehend vermieden. Der Neubau ist außerdem als KfW-Effizienzhaus 55 errichtet, das durch Dämmungen, Dreifachverglasung und Nutzung von Erdwärme und Solarenergie für die Trinkwasserversorgung einen Jahresprimärenergiebedarf von nur 55 Prozent eines vergleichbaren Neubaus aufweist. Die neuen Gemeinderäume im Erdgeschoss umfassen einen großen Saal, der in zwei kleine geteilt werden kann, sowie fünf Büroräume und einen kleinen Seminarraum. Im Büro der Diakonin darf sich auch die Jugend auf drei Sofas oder am Kicker tummeln. „Wir haben uns bewusst verkleinert“, erläutert Ott. Jugendraum und Bibliothek sind weggefallen. Die meisten Bücher gibt es aber noch. Der Platz zwischen Kirche und Gemeindehaus wird als freier Platz für Veranstaltungen ebenfalls neu gestaltet. Parkplätze sind weggefallen. Bänke werden noch aufgestellt. Das Bücherbord zum Bücheraustausch ist übrigens geblieben. (ch)
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