Stabwechsel in Groß Borstel

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Schlüsselübergabe in der Modernen Schule Hamburg (MSH): Sakir Gökcebag, der erste „Artist in School“, übergab an Axel Beyer, den Leiter des MSH, und der reichte weiter an die die neue Küstlerin in der Schule, Anna Genger.Foto: Hanke

Erster „Artist in School“ übergab an Bildhauerin

Groß Borstel. Stabwechsel in der Modernen Schule Hamburg (MSH). Der erste „Artist in School“ an der Groß Borsteler Schule, Sakir Gökcebag, übergab kürzlich den Schlüssel zu seinem Atelier in der Schule an die Malerin und Bildhauerin Anna Genger, die nun für ein Jahr unter den neugierigen Augen der Schülerinnen und Schülern ihre Kunst erarbeiten wird. Die MSH ist die erste Schule in Hamburg, die Künstler in einem Atelier in ihren Räumen arbeiten lässt. Dieses Atelier hat eine große Glasscheibe, durch die die Schülerinnen und Schüler die Entstehung von Kunst beobachten können.
Anna Genger, die schon im Alter von acht Monaten gemalt hat, wie sie zwei Schülern erzählte, die sie anläßlich der Schlüsselübergabe interviewten, studierte in London Grafik, Bildhauerei, Architektur und Malerei und lebte außerdem in Paris, Berlin und New York. Sie liebt Blumen, „der perfekte Ausdruck von Leid und Stille“, und malt deshalb Bilder mit pflanzlichen Strukturen. Anna Genger ist außerdem für ihre Skulpturen aus Fimo bekannt. Gleich nach der Schlüsselübergabe bevölkerten mehrere Schüler ihr neues Atelier, neugierig auf alles, was sie dort sahen.
Der scheidende „Artist in School“, Sakir Gökcebag, schaut zufrieden auf sein Jahr in Groß Borstel zurück. Anfangs war ihm nicht so wohl bei dem Gedanken, dass Kinder ihm bei der Arbeit zuschauten, aber er lernte es zu schätzen. Zehn bis 15 Installationen aus Alltagsmaterialien hat Gökcebag in seinem Jahr an der MSH produziert. Künftig wird er im Goldbekhaus arbeiten. (ch)
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