Sternenkuppel „to go“

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Vom 17. Juli bis voraussichtlich 3. August wird die mobile Medien- kuppel erstmals vorm Planetarium genutzt: Gezeigt wird in 360-Grad-Optik „Uhrwerk Ocean“ – ein Wissenschafts-Event des Helmholtz-Instituts Foto: Helmholtz-Institut/wb

Das Planetarium, das ab August saniert wird, bekommt zeitweise Ersatz

Winterhude Die Schließung des Planetariums nähert sich: Ab dem 3. August wird der Sockel des ehemaligen Wasserturms einer umfassenden Modernisierung unterzogen. Bis Ende 2016 ruht der Betrieb. Die finanziellen Mittel für die Baumaßnahmen von rund 7,5 Mio. Euro hat die Bürgerschaft dem Planetarium über die Kulturbehörde zur Verfügung gestellt.
„Wir möchten den vielen Besuchern endlich auch einen ebenerdigen Zugang bieten“, erklärt Thomas Kraupe, Direktor des Hauses. Außerdem sollen mehr Platz, mehr Komfort und eine Vielzahl neuer Veranstaltungen zum längeren Verweilen im Planetarium einladen. In der Zwischenzeit wird der wertvolle Projektor vor Ort sorgfältig eingemottet und das Büro mitsamt seinen Mitarbeitern ausgelagert. Die lange Wartezeit bis zur Wiedereröffnung 2017 wird voraussichtlich eine mobile Kuppel verkürzen, die vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht ausgeliehen werden soll. Darin sind Fulldome-Projektionen möglich. Ab 17. Juli steht sie schon mal für drei Wochen auf der Wiese vorm Planetarium, im nächsten Jahr soll sie dann bei verschiedenen Anlässen aufgestellt werden. An den letzten Tagen vor der Schließung bietet das Planetarium mit „Last Nights of the Stars“ noch einmal ein ganzes Feuerwerk an zusätzlichen Highlights: Eine Musical-Nacht, Sternenkonzerte, besondere Musik-Show-Formate und eine Gala mit vielen Gästen sollen die Sterne im Planetarium noch einmal hell aufleuchten lassen, bevor sie anschließend für fast anderthalb Jahre erlöschen. (sg)

Programm: www.planetarium-hamburg.de
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