Streit um Stadtrad

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Ist eine Stadtradstation am U-Bahnhof Sierichstraße notwendig? Darüber debattiert der Regionalausschuss Symbolfoto: wb

Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude streitet über Standort

Winterhude Ist eine Stadtradstation am U-Bahnhof Sierichstraße notwendig? Um diesen Standort entspann sich im Regionalausschuss Eppendorf/Winterhude eine lebhafte Debatte. Die CDU hatte sie gefordert, um eine „eklatante Lücke im Stadtradnetz“ zu schließen, so ihre Abgeordneter Christoph Schaefers. Die nächsten Stadtradstationen sind 500 Meter (U-Bahnstation Hudtwalckerstraße) beziehungsweise 1.050 Meter (Goldbekplatz) entfernt. SPD und Grüne lehnten den entsprechenden CDU-Antrag, der eine „besondere Berücksichtigung“ der U-Bahnstation Sierichstraße vorsah, mit der Begründung ab, die bereits bestehende Prioritätenliste für neue Stadtradstationen sei noch nicht abgearbeitet. Außerdem vertreten SPD und Grüne den Standpunkt, dass gerade Schnellbahnstationen für Stadtradstationen nicht unbedingt geeignet seien, da man dorthin ja eben mit diesen Bahnen fahren könnte. Sie wurden von dem Winterhuder Timo Baumann unterstützt, der vorschlug, eher eine Stadtradstation in der Greflingerstraße, die am U-Bahnhof Sierichstraße entlangführt, nahe der belebten Dorotheenstraße anzulegen, als direkt vor dem U-Bahnhof an der wenig genutzten Sierichstraße. Christoph Ploß (CDU) kann sich dagegen gut vorstellen, dass sich U-Bahnfahrer am Bahnhof Sierichstraße gern auf ein Stadtrad schwingen, um zum Beispiel an die Alster zu fahren. Die Linke unterstützte das CDU-Anliegen, maß ihm aber auch keine „besondere Berücksichtigung“ bei. Nur die CDU stimmte für ihren Antrag. Die Linke enthielt sich. (ch)
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