Sturm "Christian" zieht ab - Lage noch angespannt

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Umgestürzte Bäume, Busse und Bahnen fuhren nur eingeschränkt, Verkehrschaos: Die Bilanz eines äußerst stürmischen Tages

Orkan "Christian" tobte den ganzen Montag über Norddeutschland. An den Küsten wurde die höchste Orkanstufe ausgerufen, in Hamburg herrschte Alarmstufe Rot. Das bedeutete laut Unwetterzentrale Böen bis zu 130 km/h

Die Feuerwehr war den ganzen Tag über im Großeinsatz. Umgestürzte Bäume machten zahlreiche Einsätze notwendig. Die S-Bahnen fuhren nicht, nachdem beispielsweise zwischen Wellingsbüttel und Hoheneichen Äste die Schienen blockierten. In Wandsbek machten sich große Mülltonnen "selbständig" und rollten über die Fahrbahn. Die U 1 fuhr erst abends wieder bis Volksdorf.
Auf der Strecke der U 3 zwischen Kellinghusenstraße und Schlump drohte ein Baum auf die Gleise zu stürzen.. Sprecherin Maja Weihgold gab im Stundentakt Meldungen zur Lage heraus. Ein Ersatzverkehr war zeitweise "sehr schwierig zu leisten" - oder gar nicht.

Auch am Hamburg Airport kam es zu Problemen und Verspätungen. Nach Agenturberichten blieben mehrere Maschinen vorübergehend wegen starker Böen am Boden. Insgesamt konnten rund 1.300 Passagiere nicht ein- oder aussteigen oder mussten Verspätungen und Umrouten in Kauf nehmen.
Eine Air-Berlin-Sprecherin sagte: "Bei uns waren drei Maschinen betroffen." So startete ein Flug nach Antalya (Türkei) mit zwei Stunden Verspätung, auch eine Verbindung Hamburg-Wien war beeinträchtigt. Die Passagiere einer Maschine aus München mussten schon in Hannover aussteigen. Sie sollten voraussichtlich mit Bussen die Hansestadt erreichen.
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