Tempo 30 in Hamburg beantragen

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Verkehrspolitik in Hamburg: ADFC fordert Tempo 30 für die Stadt und hat ein Online-Tool eingerichtet Symbolfoto: wb

Fahrradclub hat Online-Tool eingerichtet. Hudtwalckerstraße und Lokstedter Weg besonders häufig genannt

Hamburg Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) fordert Tempo 30 flächendeckend für die ganze Stadt. Lärm und schlechte Luft seien in vielen Teilen Hamburgs, insbesondere an den Hauptverkehrsstraßen, gesundheitsschädlich, so der ADFC. „Wer Fahrverbote verhindern und trotzdem die Gesundheit der Hamburger*innen schützen will, kommt um die Einführung von Tempo 30 nicht herum“, sagte die Verkehrsreferentin des ADFC, Stefanie Miczka kürzlich auf einer Verkehrsministerkonferenz. Der ADFC hat deshalb schon im Oktober 2016 ein Online-Tool eingerichtet, über den alle Hamburgerinnen und Hamburger Anträge auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz an die Stadt stellen können. Rund 500 Menschen haben sich bereits beteiligt. 152 haben Anträge auf Einführung von Tempo 30 gestellt und bei ihrem Polizeikommissariat abgegeben. Unter den besonders häufig genannten Straßen für Tempo 30 befinden sich die Hudtwalckerstraße und der Lokstedter Weg. Die Polizei prüft diese Forderungen nun. Es wird nach Unfallzahlen und nach der Gesamtverkehrslage entschieden. Außerdem müssen andere betroffene Behörden kontaktiert werden. Da daraufhin „Einzelfallentscheidungen“ gefällt werden müssen, wird noch einige Zeit vergehen, bis Ergebnisse vermeldet werden können. Die Polizei kann noch keinen Termin nennen, zu dem die Prüfungen abgeschlossen sein werden. Anträge über das ADFC-Online-Tool können aber weiter gestellt werden. (ch)

Weitere Infos: ADFC-Online-Tool
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