Top gelaufen! Der Marathon der guten Laune

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Machten den Marathonis richtig Dampf: die Trommlerinnen und Trommler von SambadaFotos: Hoyer

Die Laufstrecke am Eppendorfer Baum wurde zur Partymeile / Sambada trommelte kräftig für die Sportler

Eppendorf/Harvestehude. Riesenstimmung und ideale Bedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 28. Hamburg Marathon, mittlerweile einer der zehn größten Marathons der Welt. Rund 800.000 Menschen verfolgten bei strahlendem Sonnenschein Hamburgs Laufereignis des Jahres, an dem sich rund 21.000 Sportler beteiligten. Auch am Eppendorfer Baum herrschte wieder Freude pur. Moderatoren heizten die Stimmung an, forderten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer an der Strecke auf, mitzusingen, kommentierten humorvoll das Geschehen. Die Samba-Trommlertruppe Sambada feuerte die Sportler zusätzlich lautstark und rhythmisch an. Viele Marathon-Freunde hatten hier einen Logenplatz, schauten von Balkonen und Terrassen zu. Für die Läuferinnen und Läufer war´s eine Labsal, denn hier, im letzten Abschnitt des Rennens, warteten Wasser und Liegen zur Auffrischung für den Endspurt. Erstmalig seit elf Jahren durften die Marathonis wieder über den Harvestehuder Weg an der Alster entlanglaufen, mussten allerdings wegen der immer noch gesperrten Durchfahrt vor dem amerikanischen Generalkonsulat in die Alte Rabenstraße und dann in den Mittelweg abbiegen. Diese Straßen erlebten zum ersten Mal Marathonfeeling. Überall Freude und Zufriedenheit, auch bei den 70 Helfern des Standes der HSV-Leichtathletikabteilung am Eppendorfer Baum. „Hat alles gut geklappt. Es war ein sehr entspannter Marathon“, kommentierte Oliver Voigt, der Leiter der HSV Leichtathleten. Schließlich gab´s noch einen Streckenrekord. Der Kenianer Eliud Kipchoge siegte in 2:05:30 Stunden vor dem Äthiopier Limenih Getachew (2:07:35). Die schnellste Frau war Diana Lobacevske aus Litauen in 2:29:17 Stunden. (ch)
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