Universitätsklinik Eppendorf baut für Kinder

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Mit Clownsnasen zum Richtfest: Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Michael Otto und Professor Burkhard Göke (v.l.) vom UKE

Spender und Senatorin beim Richtfest

Eppendorf Der Rohbau der neuen Kinderklinik des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) im Eckbereich Martini-/Frickestraße steht. Nun wurde das Richtfest gefeiert. Neben dem Ärzlichen Direktor des UKE, Professor Dr. Burkhard Göke, waren Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Hauptspender
Michael Otto erschienen. „Wir freuen uns auf eine Klinik der kurzen Wege, die für die erwachsenen Patienten im UKE mit dem Bau des Neuen Klinikums seit 2009 selbstverständlich ist“, sagte Professor Göke. Auch Katharina Fegebank freut sich auf eine Kinderklinik, in der alle Fachrichtungen „Tür an Tür arbeiten“: „In der neuen Klinik wird der interdisziplinäre Ansatz auch durch die zukunftsweisende bauliche Konzeption ganz neu gelebt werden können.“ Die ersten Fenster und Trockenbauwände werden jetzt eingesetzt. Die Schächte für die komplexe Haustechnik werden vorbereitet, in den Wänden die Anschlüsse für die medizinischen Geräte gelegt. Die für das Gebäude markante Klinker-Holz-Fassade wird demnächst errichtet. Die neue Kinderklinik wird über 148 Betten, 16 Betten auf der Kinderintensivstation und sechs Betten für Patienten nach einer Knochenmarktransplantation sowie über drei Operationssäle verfügen. Die Kinderklinik wird sich auf Krebserkrankungen, schwere neurologische und seltene angeborene Erkrankungen sowie Leber-, Nieren- und Knochenmarktransplantationen spezialisieren. 69,5 Millionen Euro wird der Bau kosten. Ein Drittel dieser Summe übernimmt die Stadt Hamburg. 23,5 Millionen Euro müssen durch Spenden eingeworben werden. Größter Spender ist Unternehmer Michael Otto. Noch fehlen rund fünf Millionen Euro an Spenden. Sollten sie nicht zusammenkommen, müsste die Kinderklinik auf einiges verzichten, was „das Haus schön macht“, was den Kindern den Aufenthalt angenehm macht. In diesem Sinne darf noch gespendet werden. Am 17. September wird deshalb ein Benefizlauf gestartet. Schon im nächsten Jahr sollen die ersten Patienten einziehen. (ch)
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