Unterkunft mit Zaun

Anzeige
Ende des Jahres werden die ersten Flüchtlinge in der Flüchtlingsunterkunft Sophienterrasse einziehen Symbolfoto: wb

Flüchtlinge doch in Sophienterrasse

Harvestehude Sensationelle Wende in Sachen Flüchtlingsunterkunft Sophienterrasse. Bis Ende des Jahres könnten die ersten Flüchtlinge einziehen.
Die drei Anwohner, die erfolgreich gegen den bereits begonnenen Umbau des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes der Bundeswehr an der Ecke Sophienterrasse / Mittelweg in eine Unterkunft für 220 Flüchtlinge geklagt hatten, und das Bezirksamt Eimsbüttel, das den Bebauungsplan ändern wollte, um den Umbau zu realisieren, haben sich darauf geeinigt, dass die Unterkunft für 190 Flüchtlinge weitergebaut werden kann. Bedingung der Anwohner: ein großer Zaun wird um das Gelände gebaut und die Flüchtlinge müssen nach zehn Jahren wieder ausziehen. Dann muss das Gebäude dem freien Wohnungsmarkt zugeführt werden. Das Bezirksamt Eimsbüttel behält sich aber vor, irgendwann eine neue Bebauungsgrundlage für die Fläche des früheren Kreiswehrersatzamtes zu schaffen. „Wir stoppen die aktuellen Bemühungen, aber ein neuer Bebauungsplan ist nie auszuschließen“, sagte Elmar Schleif, der Sprecher des Bezirksamtes.
Auch in Eppendorf will man aktiv werden. Hier hat sich in der vorigen Woche die Initiative „Flüchtlinge in Eppendorf“ mit Vertretern von Institutionen und Vereinen gegründet. Am 24. September treffen sich die Teilnehmer um 18 Uhr in der Beruflichen Schule Eppendorf, Kellinghusenstraße 11. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige