Vereinsauflösung bringt Spendergelder

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Ramona Dederding (r.) und Hildegard Münchow spendeten für die UKE-Kinderklinik, vertreten durch Direktionsmitglied Dr. Rainer Süßguth (l.) und Günther Poppinga, Vorstand Stiftung Anscharhöhe Foto: Hanke

32.000 Euro für UKE Eppendorf und Stiftung Anscharhöhe

Von Christian Hanke
Eppendorf
Das war ´mal ein ungewöhnlicher Anlass für eine Spende. Der Verein „Lebensqualität auf der Alsterhalbinsel e.V.“ gab kürzlich sein restliches Vermögen in Höhe von 32.000 Euro je zur Hälfte an die Kinderklinik im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), die sich gerade im Bau befindet, und an die Stiftung Anscharhöhe für deren Carl-Ninck-Haus, in dem pflegebedürftige ältere Menschen leben. Der Verein wird sich auflösen, da er seinen Vereinszweck erreicht hat: Lärmschutzwände entlang der Güterbahn im Bereich Salomon-Heine-Weg errichten zu lassen „Lebensqualität auf der Alsterhalbinsel“ hatte sich vor rund zehn Jahren gegründet, um die Anwohner im Salomon-Heine-Weg und Umgebung vor einer erheblichen Zunahme von Lärm durch die Erhöhung der Zugfrequenzen auf der Strecke zu schützen. In Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Hamburg-Nord und durch einen guten Draht der SPD Hamburg-Nord zum früheren Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sowie durch ein hohes Spendenaufkommen, das die Stadt durch je einen Euro pro gespendeten Euro aufstockte, gelang es, die Strecke der Güterbahn an der Nordgrenze von Eppendorf mit Lärmschutzwänden auszurüsten. Das Geld für die UKE-Kinderklinik wird schwer- und schwerstkranken Kindern zugute kommen.
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