Vogelgrippe: Hamburg verlängert Sperrfrist

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An der Alster wurde bei einer verendeten Möwe der Vogelgrippeerreger H5N8 nachgewiesen Symbolfoto: thinkstock

Hansestadt bleibt weiterhin Risikozone. Auch Hobby-Geflügelhalter betroffen

Hamburg In der vergangenen Woche wurde an einer verendeten Lachmöwe auf der Binnenalster das H5N8-Virus der Geflügelpest nachgewiesen. Seitdem ist der Umkreis von drei Kilometern Sperrgebiet, ganz Hamburg bleibt weiterhin Risikozone, nachdem zuvor auch Fälle von Vogelgrippe in Kaltehofe und zuletzt in Hagenbecks Tierpark und Bergedorf bestätigt wurden. Betroffen von den Vorschriften der Geflügelpest-Verordnung sind jetzt 14 Hobby-Geflügelhalter. Mindestens bis zum 21. Dezember dürfen Katzen und Hunde nicht frei laufen. Die Tafeln vor den Freilaufzonen für Hunde in Parks sind indessen verhängt, Warnschilder informieren Hundehalter über die Anleinpflicht.

Tägliche Überprüfung

Täglich würden jetzt verendete Vögel untersucht, Verdachtsfälle an das nationale Referenzlabor im Friedrich-Loeffler-Institut auf Riems gesandt, erklärt Rico Schmidt, Sprecher der Gesundheitsbehörde. Jeweils mit Datum des Labornachweises trete die bundesweit gültige Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest in Kraft. „Das ist keine Hamburgensie“, betont Schmidt. Schon im Winter 2014/15 gab es vier Vogelgrippe-Fälle vom Typ H5N8 im Hamburger Umland. „Die fanden damals allerdings weit weniger mediale Aufmerksamkeit.“ (wh)

Aktuelle Infos zur Geflügelpest auf www.hamburg.de

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