Weiss-Blau 63 kann punkten

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Palomas Dragan Lasto klärt vor Timo Wedler. Foto: Thomas Hoyer

Fußball: Kreisligakicker spielten gegen USC Paloma unentschieden

Von Thomas Hoyer
Groß Borstel Nach einer 1:3-Heimniederlage im Hinspiel konnten die Kreisligakicker von Weiss-Blau 63 Groß Borstel am vergangenen Wochenende bei der „Zweiten“ des USC Paloma punkten. Am Ende gab es auf schwerem, regendurchtränkten Geläuf an der Brucknerstraße ein hart erkämpftes 1:1.
In den ersten 25 Minuten bestimmte der Gegner die Partie. Die Borsteler gingen nicht aggressiv genug in die Zweikämpfe, standen zu weit von ihren Gegenspielern. Beim 0:1, erzielt aus wenigen Metern per Direktabnahme nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, machte Keeper Kevin Adler keine gute Figur, als er das Leder durch die Hände rutschen ließ (10.). Mitte der ersten Halbzeit fand die Truppe von Trainer Hans-Walter Dzaak etwas besser in die Partie und besaß eine Doppelchance zum Ausgleich (30.). Zunächst scheiterte Johannes „Large“ Pohl an Palomas Torwart, der Nachschuss von Tim Wedler wurde auf der Linie geklärt. Aber auch der Gegner hätte bis zur Pause noch zwei Treffer erzielen können. In der 37. Minute reagierte Keeper Adler beim Schuss von Torben Rüß glänzend. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte man das Glück, dass sich zwei Spieler der Platzherren in aussichtsreicher Position gegenseitig behinderten. In Durchgang zwei, der sich vorwiegend zwischen den Strafräumen abspielte, gab es kaum Chancen. Ein Flachschuss von Barmbeks Rüß ging knapp am langen Eck vorbei (55.). Vier Minuten darauf durften die Borsteler jubeln. Nach einem unnötig an ihm selbst verursachten Foul kurz vor der Torauslinie traf Paul Vogt per Elfmeter zum 1:1. In der Folge wurde zwar um jeden Ball gekämpft, doch am Strafraum endeten die Bemühungen beider Teams, ein weiteres Tor zu erzielen. Aus einer gelb-roten Karte für John Wehner (80.) konnte der Gegner kein Kapital mehr schlagen. „Ein verdientes Unentschieden“, lautete das Fazit von Weiss-Blau-Trainer Hans-Walter Dzaak. Nicht zufrieden ist man am Weg beim Jäger mit dem bisherigen Verlauf der Serie, schließlich sollte zum Saisonende das 50-jährige Vereinsjubiläum mit dem Aufstieg in die Bezirksliga gefeiert werden. Nach gutem Auftakt mit zwei Siegen wechselten Licht und Schatten, so dass die Truppe bald den Anschluss an die Spitzengruppe verlor. „Ich konnte aufgrund von Verletzungen und Urlaubern nie die beste Elf aufbieten“, bedauert Trainer Dzaak. „Unsere junge Mannschaft braucht noch etwas Zeit. Außerdem haben wir die Spielstärke der Staffel unterschätzt, in der drei Absteiger und fünf neue Teams stehen.“
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