Weniger Autos, mehr Platz

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Rollstuhlfahrer, Passanten und eine Bank: zu viel für den Gehweg in der Frickestraße Foto: Hanke

Bezirksamt soll barrierefreies Muster-Quartier entwickeln

Eppendorf Die Forderungen des Vereins Martini ErLeben nach einem barrierefreien Quartier rund um die Altenstifte an Martini-, Fricke-, Schede- und Tarpenbekstraße sind jetzt von der Kommunalpolitik übernommen worden. Der Regionalausschuss begrüßte auf Antrag von SPD und Grünen die Schaffung eines „Barrierefreien Musterquartiers“ und forderte konkret eine Verbesserung der Gehwegsituation in der Frickestraße zwischen Schede- und Martinistraße. Dieser Abschnitt wird ständig so zugeparkt, dass Rollstühle und Kinderwagen sich nicht mehr begegnen können (das Wochenblatt berichtete). „Die Mindestbreite eines Fußweges sollte 2,20 Meter betragen. Hier ist der Gehweg in der Regel nur 1,50 Meter, manchmal nur einen Meter breit“, berichtete Heidemarie Lange von Martini ErLeben. Das Bezirksamt ist jetzt gefragt, um Lösungen zu erarbeiten. Lange könnte sich halbseitiges Parken auf Fahrbahn und Gehweg vorstellen. Die CDU wollte sichergestellt wissen, dass bei möglichen Umbauten in der Frickestraße kein einziger Parkplatz verloren geht. Diese Ergänzung ihres Antrages konnten SPD und Grüne nicht mittragen. Erst als die CDU einlenkte, und nur „möglichst viele Stellplätze“ erhalten wissen wollte, stimmten die Mehrheitsfraktionen zu. (ch)
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