Weniger Hindernisse für 17.000 Fahrgäste

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(v.l.n.r: Ulrike Riedel, Hochbahn-Vorstand, Dr. Torsten Sevecke, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, Liftboy) Foto: wb

U-Bahnhof Osterstraße für 2,2 Millionen Euro umgebaut. Emilienstraße und Christuskirche folgen

Eppendorf. Innerhalb eines Jahres hat die Hamburger Hochbahn AG die Haltestelle Osterstraße barrierefrei ausgebaut. Die Haltestelle wurde im Rahmen des vom Senat finanzierten „Barrierefreien Ausbauprogramms“ für mobilitätseingeschränkte Personen, Eltern mit Kinderwagen und Fahrgästen mit viel Gepäck bequem und barrierefrei gestaltet.
Ballons, roter Teppich, musikalische Untermalung und hunderte Tüten Eis: Die Hochbahn hat Fahrgäste, Anlieger und Anwohner zur Inbetriebnahme der barrierefreien Haltestelle Osterstraße vor Ort überrascht. Insgesamt haben über 100 Bauleute und 20 Ingenieure knapp zwölf Monate an der Baumaßnahme gearbeitet. 125 Kubikmeter Beton (14 Lkw-Ladungen) sind alleine für die Aufzüge verbaut worden.
„Der barrierefreie Zugang zur Haltestelle Osterstraße ist für Eimsbüttel und das Quartier ein wichtiger Meilenstein. Der öffentliche Nahverkehr muss für alle zugänglich sein, für Eltern mit Kinderwagen, für mobilitätseingeschränkte Personen oder auch für Fahrgäste mit viel Gepäck. In Eimsbüttel ist jetzt der erste Anfang dazu gemacht – die Haltestellen Emilienstraße und Christuskirche folgen noch in diesem Sommer“, freute sich Torsten Sevecke, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel, anlässlich der Eröffnung.
Zwei Aufzüge hat die Hochbahn an der Haltestelle eingebaut. Ein Aufzug entstand direkt am Fanny-Mendelssohn-Platz, ein zweiter Vertikalaufzug ist anstelle der bisherigen Treppe am Zugang Unnapark eingebaut. Neben der teilweisen Bahnsteigerhöhung, die einen einfachen Einstieg in die U-Bahnen ermöglicht, wurden auch die Schalterhallen modernisiert.
Die Haltestelle verfügt jetzt über ein Orientierungssystem für Sehbehinderte. Auch die Decken und Wandverkleidungen sowie die Beleuchtung und die Haltestellenmöblierung sind im Zuge der Bauarbeiten erneuert worden.
Der barrierefreie Ausbau kostete 2,2 Millionen Euro. Die Haltestelle wird täglich von zirka 17.000 Fahrgästen genutzt.
Der Ausbau der Haltestellen Emilienstraße und Christuskirche auf der U2 hat im Februar 2013 begonnen, die Bahnsteigarbeiten konnten bereits abgeschlossen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist noch in diesem Sommer vorgesehen.
Insgesamt werden bis 2015 im U-Bahn-System der Hochbahn folgende Haltestellen barrierefrei ausgebaut: Christuskirche, Emilienstraße, Kiwittsmoor, Eppendorfer Baum, Hammer Kirche, Feldstraße, Wandsbek-Gartenstadt, Burgstraße, Berne, Mundsburg, Legienstraße, Rauhes Haus, Stephansplatz, Hallerstraße und Ochsenzoll.
Bereits umgebaut sind die
Haltestellen Osterstraße, Kellinghusenstraße und Berliner Tor. Auch die neuen Haltestellen Überseequartier und HafenCity Universität sind barrierefrei. Insgesamt hat der Hamburger Senat der Hochbahn 32 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung gestellt. (wb)
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