Wenn Ältere an Suizid denken – Veranstaltung am 4. April

Wann? 04.04.2016 14:00 Uhr

Wo? Bezirksamt Hamburg-Nord, Robert-Koch-Straße 17, 20249 Hamburg DE
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Hamburg: Bezirksamt Hamburg-Nord |

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen sind Menschen im Alter stärker gefährdet, an Selbsttötung zu denken, als in mittleren Jahren. Problemlagen verschärfen sich altersbedingt. Der Landes-Seniorenbeirat greift das Thema auf. Als Fachexperte informiert Prof. Dr. Püschel über die Ursachen und benennt medizinische und soziale Hilfsmöglichkeiten bei Depressionen und Lebenskrisen.

Die öffentliche Veranstaltung "Die Suizidgefährdung älterer Menschen, mögliche Ursachen, mögliche Hilfen" findet am Montag, 4. April, ab 14 Uhr im Sitzungssaal des Bezirksamts Hamburg-Nord in der Robert-Koch-Str. 17 in Eppendorf statt.
Suizid, Selbsttötung, Freitod ist eine Erscheinung, die es schon immer und in allen Altersstufen gab. Die Motive sind vielfältig. Manchmal ist es Verzweiflung am eigenen Leben, manchmal Leiden an gesellschaftlichen Zuständen oder an einer unheilbaren Krankheit. Wenn im Alter die sozialen Kontakte weniger werden und Anregungen fehlen, kommen nicht selten Einsamkeit und Isolation hinzu. Der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) Prof. Dr. Klaus Püschel stellt eine Studie seines Instituts vor und erläutert die Ursachen. Er geht auf die vielen und oft nicht ausreichend bekannten Angebote ein, die bereit stehen, älteren Menschen gesundheitlich und sozial zu helfen und sie seelisch zu unterstützen. Mit der Veranstaltung möchte der Landes-Seniorenbeirat Hamburg auf die Gefährdung älterer Menschen hinweisen und die Wege aufzeigen, wie man im Alter das Leben bejaht.
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