Wulff baut „Tarpenbeker Ufer“

Anzeige
Heute noch Ödland, bald Heimat für rund 1.500 Menschen: das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Lokstedt Foto: Hanke

750 Wohnungen für Familien. Lärmschutzwand geplant

Groß Borstel Aufbruchstimmung am „Tarpenbeker Ufer“: die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH hat für das in Groß Borstel heiß diskutierte Neubauprojekt auf den Flächen des früheren Güterbahnhofs Lokstedt und angrenzender Kleingärten, insgesamt rund 120.000 Quadratmeter, die Otto Wulff kürzlich erworben hatte (das Wochenblatt berichtete), unter dem neuen Namen „Tarpenbeker Ufer“ erste Vorstellungen geäußert. „Wir werden das bauen, was geplant war“, fasst Otto-Wulff-Geschäftsführer Stephan Wulff zusammen. Die vorgesehenen 750 Wohnungen also, davon 225 als öffentlich geförderte Mietwohnungen. „Es wird eine gute Mischung verschiedener Wohnformen mit dem Schwerpunkt auf Familien. Aber auch für alte Menschen entstehen Wohnungen. Wir werden auch nicht alles selbst bauen, Wohnungsbaugenossenschaften sind uns willkommen“, gibt Stephan Wulff Ausblicke in die Zukunft. Vorgesehen ist eine „durch Hofgruppen und Geschosswohnungen geprägte Gebäudestruktur mit vier bis fünf Etagen“. Ferner eine Kita, eine Parkanlage, 10.000 Quadratmeter weitere Grünfläche sowie oberirdische Stellplätze und eine Tiefgarage. Eine 1.110 Meter lange begrünte Lärmschutzwand wird die Wohnungen gegen die Güterbahn abschirmen. Mit den Erschließungsmaßnahmen beginnt Otto Wulff im Sommer. Nach einem städtebaulichen Entwurf kann voraussichtlich Ende des Jahres mit dem Hochbau begonnen werden. Den Park baut die Stadt. Für die Begrünung und landschaftliche Gestaltung sowie den Bau von Rad- und Gehwegen kommt Otto Wulff auf. „Der Bau der neuen Rad- und Fußgängerbrücke über die Tarpenbek muss noch zwischen und und der Stadt abgestimmt werden“, erläutert Stephan Wulff. Den Groß Borstelern werden diese Pläne am 8. April vorgestellt. Uwe Schröder, Spezialist des Kommunalvereins für das Neubauprojekt, hat sich bereits mit Vertretern der Otto Wulff Projektentwicklung getroffen. Der neue Bauunternehmer lasse, so Schröders Urteil, die Borsteler bei allen noch zu bewältigenden, vor allem Verkehrs-Problemen auf ein einvernehmlich gestaltetes Neubauprojekt hoffen: Eitel Sonnenschein im heraufziehenden Frühling am „Tarpenbeker Ufer“. (ch)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige