Zehn Jahre Wochenmarkt am Museum

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Obst- und Gemüsehändler Peter Stehr (Mitte) ist Gründungsmitglied des Wochenmarkts Foto: Hanke

Jubiläum am 21. März. Händler freuen sich angesichts vieler Stammkunden

Rotherbaum Er misst auf der längeren Seite nur 85 Meter, macht seine Überschaubarkeit aber durch Gemütlichkeit und Intimität mehr als wett: der Wochenmarkt vor dem Völkerkundemuseum. Am Sonnabend, 21. März, feiert er sein zehnjähriges Bestehen. „Klein, schön, plauschig“, findet Obst- und Gemüsehändler Peter Stehr, den Markt, auf dem er schon seit dem ersten Markttag Äpfel, Bananen, Tomaten, Kohlköpfe und vieles mehr verkauft. Nicht der einzige der aktuell elf Händler, der von Anfang an dabei ist. Viele stehen hier schon seit zehn Jahren. Drei Obst- und Gemüsehändler, ein Schlachter, ein Bäcker sowie Kartoffeln, Käse, Nudeln, Fisch, Flammkuchen und Blumen sind auf dem kleinen Markt vertreten. „Am Anfang waren es 32 Stände, darunter fünf Schlachter. Das waren zu viele. Der Markt hat sich gesundgeschrumpft“, erzählt Marktmeister Heiner Tolksdorf. Nun läuft es. Der Markt rechnet sich. Es kommen viele Stammkunden. Und die finden immer genug Zeit, um mit den gutbekannten Händlern einen Klönschnack zu halten. „Das ist hier wesentlich entspannter als auf den großen Märkten. Es wird immer ein bißchen geschnackt. Man kann sich mit den Kunden befassen und Fragen beantworten“, erzählt Peter Stehr, der in Jork im Alten Land zuhause ist. Und noch etwas ist besonders, sogar einmalig an diesem Markt. Es ist der einzige Wochenmarkt eines Museums, denn das Völkerkundemuseum ist der Betreiber. Einige Händler hatten sich vor zehn Jahren zusammengetan, um diesen Wochenmarkt zu gründen, nachdem der Turmweg-Markt wegen der Neubauten dort für einige Zeit in die Rothenbaumchausee bis zum Vöklkerkundemuseum verlegt werden musste. Die Händler kamen mit dem Völkerkundemuseum ins Gespräch, das sich bereit erklärte, einen Wochenmarkt vor seiner Tür zu betreiben. Am Sonnabend weisen ein Banner und viele Luftballons auf das zehnjährige Jubiläum hin. Für die Kunden halten die Händler Überraschungen bereit. (ch)
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