Zu wenig Geld für Sanierungen

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Kleinere Klassenräume wie in der Marie-Beschütz-Schule. Fotos: Hanke

Raumnot, mangelnde Planung und Sanierungsstau

Bezirk Nord. Nun geht es wieder los in Hamburgs Schulen. Die großen Ferien sind vorbei. Die meisten Schülerinnen und Schüler lernen schon seit ein paar Tagen. Die ABC-Schützen gesellen sich heute dazu.
Mit dem neuen Schuljahr bereiten sich viele Schulen weiter oder ganz neu auf den Ganztagsbetrieb vor. Das bedeutet räumlich vor allem: Kapazitäten fürs Mittagessen einzurichten. Da fehlt es oft an Räumlichkeiten. Aber nicht nur in diesem Bereich. Die Raumnot an unseren Schulen ist mit Händen zu greifen. Die Wut über mangelnde Planungen oder sich verzögernde Umsetzungen ist groß. Doch Raumnot und Sanierungsstau plagen die Schulen jetzt und da ist die Abteilung Schulbau in der Schulbehörde gefragt. Die CDU hat der SPD-Regierung deshalb vorgeworfen, Gelder, die für Schulsanierungen und -ausbau vorgesehen waren, zweckentfremdend für Sparmaßnahmen zu missbrauchen. Das weisen die Schulbehörde und die SPD natürlich zurück. „Durch Umstrukturierungen von Schulbau Hamburg kommen alle Baumaßnahmen für 2012 noch einmal auf den Prüfstand. Möglichst viele Schulen sollen von den Mitteln profitieren. Es bleibt aber bei 300 Millionen Euro, die im Jahr für Schulbau und -sanierungen ausgegeben werden“, erklärt Schulbehörden-Sprecher Peter Albrecht.
„Es könnte schneller gehen. Es steht zu wenig Geld zur Verfügung“, räumt Lars Holster, der schulpolitische Sprecher der SPD-Bügerschaftsfraktion, ein. Von dem auch personellen Umbau von Schulbau Hamburg verspricht sich Holster Besserungen für die Zukunft. Die Geschäftsführung von Schulbau hat übrigens der Geschäftsführer des Wohnungsbaunternehmens SAGA/GWG übernommen. (ch)
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