Einsatz in Dresden

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Nachtarbeit in Dresden: Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Hamburg-Nord waren im ehrenamtlichen Hochwassereinsatz
Dresden/Hamburg-Nord. Katastrophenalarm - das Wasser der Elbe steigt. Dresden, die Partnerstadt von Hamburg droht von den Wassermassen teilweise überflutet zu werden. Ein Grund für die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt mitzuhelfen, den Kampf gegen das Wasser aufzunehmen. Auch die Fuhlsbütteler Wehr half. Ralf Antusch und sechs weitere Kameraden machten sich auf den Weg, um drei Tage lang gegen die Fluten zu kämpfen. Ebenso drei Kameraden aus Winterhude, und weitere aus Eppendorf, Groß Borstel und Langenhorn. „Es war schon sehr beeindruckend, wie wir vor Ort empfangen wurden“, sagt Wehrführervertreter Ralf Antusch. Viele junge Menschen hätten ohne zu zögern mit angepackt; ältere Menschen seien zu den Hamburger Feuerwehrmännern und –frauen gekommen und hätten sich mit Lebensmitteln bedankt. Das Schleppen von Sandsäcken ist Knochenarbeit. Auch Antusch weiß, wie schwer das Packen der Sandsäcke ist. Gemeinsam mit seinen Kameraden und der Bevölkerung hat er mehr als 10.000 Sandsäcke verbaut, die zur Sicherung einer Schule benötigt wurden. „Als wir ankamen, wurden wir zuerst am Schloss Pilnitz eingesetzt“, so der Feuerwehrmann, „wir kamen zu spät.“ Das Schloss musste aufgegeben werden, es wurde geflutet. So wollte man das Auseinanderbrechen verhindern. Auch ein Deich, den die Hamburger Kräfte bauten, wurde unterspült. Das Schulgebäude, dass eigentlich gesichert werden sollte, wurde als Wall genutzt, um das dahinterliegende Land zu retten. (nk)


Das DRK ruft zu Spenden auf: Spendenkonto: 41 41 41,
BLZ: 370 205 00,
Stichwort: Hochwasser
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