Lindenberg (FDP Hamburg-Nord): „Flüchtlingsfolgeunterkunft in Eppendorf vorgesehen: Zerstörung des denkmalgeschützten Seelemannparks nicht reversibel“

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Ralf Lindenberg, FDP-Abgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
In dieser Woche stand die Nutzung des Seelmannparks in Eppendorf als Folgeunterkunft für Flüchtlinge auf der Tagesordnung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude. Zwar wird nach Auskunft der Verwaltung noch offiziell geprüft, ob Grund und Boden geeignet sind. Doch unabhängig davon ist es offenkundig politischer Wille, den denkmalsgeschützten Park in Eppendorf umzuwidmen und die Diskussionen möglichst schnell für beendet zu erklären. Die Fachwelt sei herangezogen worden, so auch das Denkmalschutzamt, so dass es keine Bedenken außer technischem Klärungsbedarf mehr gebe.

Das Denkmalschutzamt hat der Bebauung in der Tat zugestimmt, aber nur unter der Bedingung, dass nicht mehr als ein Drittel des Parks für fünf Jahre belegt und dann alles vollständig zurückgebaut wird.

Hieran zweifelt Ralf Lindenberg, FDP-Abgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg Nord, zumal hier nicht etwas nur provisorisch und vorübergehend installiert wird, sondern dauerhaft Versorgungsanschlüsse, wie Wasser, Siel, Strom und Gas für zwei dreigeschossige Holzrahmenhäuser notwendig werden. Dies bedeutet massive Eingriffe in die gesamte Parkanlage und deren Struktur.

Lindenberg (FDP Hamburg-Nord) „Verwaltung missachtet Zustimmungsvoraussetzung des Denkmalschutzamtes“



Lindenberg (FDP) erklärt dazu: „Die Zerstörung des Seelemannparks ist nicht reversibel. Die Verwaltung spricht bereits heute von einer rund 50%igen Belegungsquote des Parks und missachtet damit klar die Zustimmungsvoraussetzung des Denkmalschutzsamtes. Gleichzeitig werden alternative Eppendorfer Vorschläge für die dringend notwendigen Folgeunterkünfte nicht ernsthaft geprüft, kleingerechnet und abgelehnt. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich bei dieser Entscheidung übergangen und nur unzureichend informiert, während andere möglichst schnell Fakten schaffen und die schnelle Umsetzung wollen.

Wie notwendig die Diskussion geworden ist und wo es noch Defizite gibt, hat die Debatte in der vergangenen Sitzung der Bezirksversammlung über den FDP-Antrag, den Seelemannpark als denkmalgeschützte Anlage zu belassen, aufgezeigt. Der Antrag wurde abgelehnt, da der Seelemannpark als Fläche alternativlos sei.

Vor diesem Hintergrund ist nun zu befürchten, dass dieser kleine, denkmalgeschützte Park im Zuge der geplanten Bebauung von der Liste der geschützten Anlagen gestrichen wird.“

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